„Platz sieben realistisch“ / Noch ist der Klassenerhalt das Ziel

Vestergaards Visionen

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Es läuft gut für Jannik Vestergaard und seinen SV Werder Bremen.

Bremen - Als Jannik Vestergaard Ende Januar zum SV Werder wechselte, da hatte der Däne so eine Vermutung: „Ich glaube, dass wird eine geile Rückrunde.“ Fünf Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen später fühlt sich Vestergaard durchaus bestätigt, aber längst noch nicht am Ziel: „Bislang war es sehr gut. Ich glaube aber daran, dass es noch geil wird.“ Da träumt einer von der Europa League – und bleibt dabei hellwach, was den Klassenerhalt betrifft.

„Jeder Spieler will international spielen“, sagt Vestergaard: „Dafür musst du aber Spiele gewinnen.“ Von den letzten beiden Partien hat Werder allerdings zwei verloren. „Davon dürfen wir uns nicht alles kaputt machen lassen – Wolfsburg und Bayern sind Weltklasseteams“, sagt Vestergaard. Jetzt kämen wieder Gegner auf Augenhöhe wie Köln, Mainz, Stuttgart und der Hamburger SV – und der Innenverteidiger warnt schon mal die Konkurrenz: „Wir sind eine Mannschaft geworden, die schwer zu schlagen ist.“

Deshalb dürfe der Tabellenneunte durchaus selbstbewusst nach oben blicken – und zwar auf Rang sieben. Dort steht 1899 Hoffenheim mit nur drei Zählern mehr als Werder auf dem Konto. Das reicht vielleicht schon für Europa. Denn sollte der DFB-Pokalsieger am Ende einen der ersten sechs Bundesliga-Plätze belegen, darf auch der Siebte international ran. Die Chancen dafür stehen gut, denn das Spitzenquartett Bayern München, VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen ist im Viertelfinale dabei.

Auch Werders Chancen sind gut, sagt Vestergaard: „Platz sieben ist realistisch. Aber wir müssen im Kopf behalten, dass wir erst den Klassenerhalt endgültig sichern.“ Ein Sieg in Köln würde dazu reichen, glaubt der Däne und blickt voraus: „Mit 36 Punkten sollten wir intern besprechen, welches Ziel wir haben. Wir können dann ja nicht Urlaub machen…“

kni

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