Vestergaard-Verkauf ist für Skripnik ausgeschlossen

„Mit ihm passt es“

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Für Jannik Vestergaard will der FC Everton angeblich acht Millionen Euro zahlen – Werder will seinen Abwehr-Dänen allerdings nicht abgeben.

Bremen - Viktor Skripniks Haltung ist eindeutig. Ein Verkauf von Jannik Vestergaard nach dieser Saison ist für ihn keine Option. „Ich möchte ihn langfristig behalten“, sagt der Werder-Coach über den dänischen Innenverteidiger, der angeblich das Interesse des FC Everton geweckt hat. Der Club aus der englischen Premier League hat Vestergaard nach Informationen der „Bild“-Zeitung auf der Liste, ist angeblich bereit, eine Ablöse zwischen acht und zehn Millionen Euro zu zahlen. Eine Bestätigung für dieses Interesse gibt es allerdings nicht.

Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin sprach allerdings auch keine Garantie aus, dass Vestergaard (Vertrag bis 2018) bei Werder bleiben wird, sagte nur: „Ich habe nicht vor, ihn zu verkaufen.“

Skripnik auch nicht. Ganz im Gegenteil. Vestergaard, der erst in der Winterpause für 2,5 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim kam und seither jedes Mal in der Startelf stand und durchspielte, ist ein wichtiger Baustein im Werder-Team der Zukunft. Skripnik: „Wie wichtig er für uns ist, hat er schon gezeigt. Er hat uns sofort verbessert. Mit ihm passt es – auch charakterlich.“ Aber was zählt das alles schon, wenn die zahlungsstarken Clubs anklopfen? Werder braucht nach wie vor Geld, der Verkauf von Davie Selke an RB Leipzig (mindestens acht Millionen Euro) mindert nur das Minus in der Geschäftsbilanz. Das große Loch muss mit weiteren Extra-Einnahmen gestopft werden. Und Transfers bringen eben das Meiste. Neben dem Vestergaard/Everton-Gerücht steht auch noch das angebliche Interesse von Borussia Dortmund an Franco Di Santo im Raum – ebenfalls unbestätigt.

csa

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