Galvez soll bleiben / Djilobodji spielt „eine Rolle“

Vestergaard so gut wie weg

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Jannik Vestergaard

Bremen - Nach der Rückkehr vom „Kirin-Cup“ in Japan, wo er mit Dänemarks Nationalelf Platz drei belegte, kann Jannik Vestergaard eigentlich gleich weiterreisen nach Gladbach. Der Wechsel des Abwehrchefs von Werder Bremen zum Bundesliga-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach ist so gut wie perfekt.

„Es hat weitere Gespräche gegeben – und es sieht so aus, dass wir uns einigen können“, sagte Werders neuer Sportchef Frank Baumann am Mittwoch. Endgültige Klarheit wird es in den nächsten Tagen geben. Der Transfer von Vestergaard, der in Bremen einen Vertrag bis 2018 hat, wird wohl einen zweistelligen Millionenbetrag in die Vereinskasse spülen und Werders Handlungsfähigkeit auf dem Transfermarkt erhöhen. Denkbar, dass die Bremer dann beim FC Chelsea vorsprechen, um Papy Djilobodji (Leihgeschäft eigentlich beendet) doch länger in Bremen zu behalten.

„Wir spielen viele Namen durch und müssen dann entscheiden, was wir intensiver verfolgen“, sagte Baumann und ergänzte: „Papy spielt in unseren Überlegungen natürlich auch eine Rolle.“ Offen ist aber, ob sich der 27-jährige Senegalese überhaupt eine weitere Saison (oder gar eine langfristige Zukunft) in Bremen vorstellen kann. Falls nicht, braucht Werder weitere Verstärkung für die Innenverteidigung. „Es ist klar, dass wir auf dieser Position Bedarf haben“, meinte Baumann. Deshalb kommt es für den 40-Jährigen auch nicht infrage, noch einen zentralen Abwehrmann abzugeben.

Der FC Granada, der am Spanier Alejandro Galvez interessiert sein soll, dürfte demnach keine Chance haben. „Es gibt keine Überlegungen, ihn abzugeben“, betonte Baumann: „Er ist ein wichtiger Spieler für uns.“ Zudem habe es für den 27-Jährigen, der seinen bis 2017 laufenden Vertrag verlängern soll, auch keine offiziellen Anfragen gegeben, so Baumann.
mr

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