Im Test gegen Bielefeld

Unterricht im flauen Flutlicht für Rashica und Beijmo

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Rechtsverteidiger Felix Beijmo stand gegen Arminia Bielefeld über 90 Minuten auf dem Platz, konnte aber nicht vollends überzeugen.

Bremen - Das Flutlicht eher flau, die Kulisse mit 800 Zuschauern eher klein, der Fokus auf Milot Rashica und Felix Beijmo dennoch groß.

Für den Außenstürmer und den Außenverteidiger war das Testspiel in Lohne gegen Zweitligist Arminia Bielefeld am Dienstagabend zwar nicht unbedingt ein Karriere-Highlight, aber eine Partie ohne Bedeutung eben auch nicht. Für Rashica ging es darum, sich mit einer guten Leistung mal wieder in die Nähe der Bundesliga-Elf zu bringen. Und für Beijmo hieß es, überhaupt mal seine Visitenkarte bei Trainer Florian Kohfeldt abzugeben.

Beijmo im Test gegen Bielefeld sehr vorsichtig

Bisher befindet sich der junge Schwede bei Werder Bremen nämlich in der Bedeutungslosigkeit. Keine Kader-Nominierung für die Bundesliga, ein unglücklicher Einsatz bei der U23 mit einem Eigentor beim 1:3 gegen den VfB Lübeck am vergangenen Wochenende – da kam Lohne, da kam Arminia Bielefeld ganz gelegen, um den hinterlassenen Eindruck zu übermalen. Aber es ließ sich nicht sagen, dass dies dem Drei-Millionen-Einkauf wirklich gelungen war. Als Rechtsverteidiger agierte er sehr vorsichtig, traute sich in der Offensive nichts zu.

Doch das entschuldigte Coach Kohfeldt gerne: „Er hat sich im Vergleich zu den Vorbereitungsspielen in den defensiven Abläufen schon stabilisiert. Das Spiel war wieder ein kleiner Fortschritt für ihn.“ Die nächste Entwicklungsstufe müsse es nun sein, „dass er aus seiner Position heraus im letzten Drittel gefährlich wird. Es wäre vermessen, anzunehmen, dass Felix gleich alles auf die Platte bringt.“ Bis zur Bundesliga-Reife fehlt also immer noch ein gutes Stück.

Fotostrecke: So lief der Werder-Test gegen Arminia Bielefeld

Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld 
Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld   © gumzmedia
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Milot Rashica hat Bundesliga-Niveau schon nachgewiesen, wurde in den vergangenen fünf Partien aber nicht mehr eingesetzt. Ein möglicher Grund: Sein schwacher Auftritt als Joker gegen den 1. FC Nürnberg. Ein anderer: Sein Defensivverhalten allgemein. Kohfeldt nach dem Test gegen die Arminia: „Mein Coachingschwerpunkt mit ihm war, dass wir darüber geredet haben, wie wir uns nach Ballverlust und in der Ordnung verhalten.“ Demnach war das Spiel wie eine Unterrichtseinheit für den Nationalspieler des Kosovo. Urteil Kohfeldt: „Er hat das gut umgesetzt, hatte ein sehr gutes Defensivverhalten und hat sich beim Gegenpressing gut verhalten.“

Furioses Finale und gute Nachricht von Martin Harnik

Dass offensiv einiges daneben ging bei Rashica, war die Kehrseite des Ganzen. Wenngleich: Beim 1:1 hatte er einen Geistesblitz, legte per Freistoß clever für Johannes Eggestein auf. „Diese Variante war so nicht abgesprochen gewesen. Schön, dass beide die Situation erkannt haben und wach waren“, freute sich Kohfeldt.

Mehr News zu Werder Bremen

Nach der 2:3-Niederlage bei der TSG Hoffenheim appellierte Florian Kohfeldt an die Fans von Werder Bremen.

Quelle: DeichStube

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