Uth kein Thema mehr, Pizarro auch nicht

Ujah alleine an der Spitze der Liste

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Kristallisiert sich als Top-Kandidat auf die Selke-Nachfolge heraus: Anthony Ujah vom 1. FC Köln.

Bremen - Werder und die Stürmersuche – das ist fast noch spannender als das Rennen um die Europa League. Die Frage, ob nach Davie Selke (zu RB Leipzig) auch Franco Di Santo den Club verlässt, wird frühestens nach Saisonende beantwortet. Wer Selke bei Werder beerben wird, könnte aber schon vorher klar sein. Anthony Ujah (24/zehn Saisontore für den 1. FC Köln) ist nach wie vor ein heißer Kandidat.

Der nigerianische Nationalspieler (fünf Einsätze) soll mittlerweile allein an der Spitze der Bremer Wunschliste stehen. Eine Verpflichtung ist in Arbeit, Ujah kostet wegen seines bis 2017 datierten Vertrags in Köln allerdings eine Millionen-Ablöse.

Andere Namen scheiden dagegen nach und nach aus. So macht Werder-Sportdirektor Rouven Schröder öffentlich einen Haken hinter die Personalie Mark Uth (SC Heerenveen). Der 23-Jährige ist „kein Thema“ mehr. Verschlossener und mit der üblichen Floskel reagiert er auf Ujah: „Wir äußern uns nicht zu Namen.“

Das Bremer Gedankenspiel mit Claudio Pizarro hat nur zu der Erkenntnis geführt, dass die Club-Legende (127 Tore in 220 Pflichtspielen) mit bald 37 Jahren zu alt ist für ein drittes Engagement an der Weser. Zumal Pizarros Lust darauf ohnehin begrenzt ist. Der peruanischen Zeitung „El Comercio“ sagte er: „Es ist schwierig, für einen anderen deutschen Club zu spielen, nachdem man bei den Bayern war.“ Naja, von 2009 bis 2012 hat es bei Werder ganz gut geklappt. Diesmal nicht mehr. Pizarro, dessen Vertrag bei Bayern München nicht verlängert werden soll, hält stattdessen einen Wechsel in die USA oder in die Wüste für „eine Möglichkeit“.

csa

Update: Ujah-Wechsel zu Werder ist perfekt

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