U23 startet wieder in Regionalliga

Hübscher: „Wir sind da, wenn die anderen stolpern“

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Trainer Sven Hübscher startet mit der U23 von Werder Bremen am Samstag gegen die SV Drochtersen/Assel die „Restrückrunde“ der Regionalliga.

Bremen – Die Vorbereitung – sie war lang und holprig. Sage und schreibe elf Wochen ist es her, dass die U23 des SV Werder zuletzt in einem Pflichtspiel in der Regionalliga Nord gegen den Ball getreten hat.

Nun geht es wieder los, am Samstag um 14.00 Uhr empfängt der Regionalligist die SV Drochtersen/Assel. Endlich wieder Fußball! Die Frage ist: Wie haben sich die Bremer ohne das geplante, aber kurzfristig abgesagte Trainingslager in Belek/Türkei vorbereiten können?

Werders U23 gegen SV Drochtersen/Assel

„Klar, es war eine Vorbereitung mit Hindernissen, aber ich glaube wir haben das Beste daraus gemacht“, sagt U23-Coach Sven Hübscher gegenüber der DeichStube. Diverse Male musste er wegen der Witterungsbedingungen in Bremen mit seinem Team in eine Soccerhalle ausweichen. Am Ende des Tunnels ist nun aber Licht in Sicht und steht der Start in die „Restrückrunde“.

„Ich glaube, die Jungs sind einfach nur froh, dass es wieder losgeht und wir wieder Punktespiele haben“, sagt Hübscher: „Mit Drochtersen erwartet uns eine echte Herrenmannschaft, gegen die wir beim 2:0 im Hinspiel gezeigt haben, dass wir auch gegen körperlich robuste und kampfbetont spielende Teams bestehen können.“ Drochtersen liegt in der Tabelle mit drei Punkten Rückstand nur zwei Plätze hinter dem Dritten aus Bremen und könnte mit einem Auswärtssieg gleichziehen. „Das wollen wir verhindern“, sagt Hübscher natürlich.

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Werders U23 13 Punkte hinter Tabellenführer Wolfsburg II

Da dürfte es dem 40-Jährigen nicht ungelegen kommen, dass ihm für das Heimspiel nahezu der komplette Kader zur Verfügung steht. In Ahmet Canbaz (20) haben die Bremer zudem einen Neuzugang von Eintracht Braunschweig dazubekommen, „der eine unheimliche Qualität mitbringt und dem man die Erfahrung aus mehreren Zweit- und Drittligaeinsätzen anmerkt.“ Und dann sind da noch die Rückkehrer Boubacar Barry und Jannes Vollert, die ihre langwierigen Verletzungen auskuriert haben.

Ob mit ihnen noch die große Aufholjagd möglich ist, ist das große Thema für den Rest der Saison. Werder liegt satte 13 Punkte hinter Spitzenreiter VfL Wolfsburg II, die Aufstiegschance ist also weit weg. Aber Hübscher gibt nicht auf: „Klar können wir die Tabelle lesen, aber wir dürfen uns nicht hängen lassen. Der Gedanke muss sein: Wir sind da, wenn die anderen stolpern.“

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Quelle: DeichStube

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