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Niclas Füllkrug lässt Werder Bremen gegen Hoffenheim jubeln - und Flick schaut zu

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Von: Malte Bürger, Björn Knips, Fabian Pieper, Daniel Cottäus

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Niclas Füllkrug verwandelt den späten Elfmeter für Werder Bremen zum 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim.
Niclas Füllkrug verwandelt den späten Elfmeter für Werder Bremen zum 2:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim - und lässt sich feiern. © gumzmedia

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim mit 2:1 gewonnen – mal wieder dank eines späten Elfmeters. Der Spielbericht der DeichStube!

Sinsheim – Der SV Werder Bremen wird immer unheimlicher: Der 5:1-Gala vor einer Woche gegen Borussia Mönchengladbach ließ der Aufsteiger am Freitagabend einen 2:1 (1:1)-Sieg bei der TSG 1899 Hoffenheim folgen. Marvin Ducksch hatte die Gäste nach einer feinen Kombination mit 1:0 in Führung gebracht (18.), Munas Dabbur sorgte für den Ausgleich (32.), Niclas Füllkrug machte dann per Strafstoß den nicht unverdienten Sieg perfekt (88.). Durch den Dreier sprang Werder – man mag es kaum glauben – auf einen Champions-League-Platz und belegt zumindest für ein paar Stunden Rang vier. Vier Teams können an diesem Wochenende allerdings noch vorbeiziehen. Doch das interessierte keinen Grün-Weißen...

Werder-Coach Ole Werner hatte mit seiner Aufstellung nur bedingt überrascht. Es war zwar erwartet worden, dass Amos Pieper nach abgesessener Gelbsperre in die Startelf zurückkehrt, aber das erneute Vertrauen in dessen Ersatz Niklas Stark konnte jeder verstehen. Schließlich hatten die Grün-Weißen vor einer Woche gegen Borussia Mönchengladbach mit der schnellsten 3:0-Führung in der Vereinsgeschichte für Furore gesorgt und am Ende einen bemerkenswerten 5:1-Sieg gefeiert. Es gab also gegen die TSG Hoffenheim überhaupt keinen Anlass für eine Veränderung bei Werder Bremen.

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim: Marvin Ducksch trifft nach traumhafter Kombination

Und es begann erneut spektakulär, allerdings waren diesmal nicht die Bremer dafür verantwortlich. Die Hoffenheimer wollten sich anders als Gladbach nicht überrumpeln lassen und gaben selbst Vollgas. Robert Skov schoss in den ersten drei Minuten gleich zwei Mal nur knapp am Tor vorbei, Christoph Baumgartner jagte die Kugel über das Gehäuse (6.). Werder Bremen wehrte sich, fand ins Spiel und dann auch den Weg zum Tor. Nach einer traumhaften Kombination über Romano Schmid, Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug vollstreckte Ducksch mit einem cleveren Flachschuss zum 1:0 (18.). Das dürfte auch Hansi Flick auf der Tribüne beeindruckt haben. Der Bundestrainer war tatsächlich gekommen – um sich Füllkrug als möglichen WM-Teilnehmer anzuschauen? Höchstwahrscheinlich! Füllkrug ging wie immer sehr engagiert zu Werke und dürfte mit seiner geschickten Ablage vor dem 1:0 schon früh Pluspunkte gesammelt haben. Genauso wie mit seiner gut erarbeiteten Chance, die 1899-Keeper Oliver Baumann gerade noch vereitelte (36.).

Da stand es allerdings schon 1:1, weil sich Ducksch am gegnerischen Strafraum einen schlimmen Fehlpass erlaubt hatte. Der Stürmer eilte zwar im Höchsttempo zurück, konnte aber Munas Dabbur nicht mehr am 1:1 hindern (32.). In der Abwehr war zudem Milos Veljkovic zu früh rausgerückt, und Stark hatte sich zu sehr auf seinen Gegenspieler konzentriert, anstatt Ducksch zu helfen. Werder Bremen zeigte sich davon aber unbeeindruckt. Der Aufsteiger agierte weiter auf Augenhöhe mit dem ambitionierten Tabellenfünften TSG Hoffenheim. Die rund 3.000 mitgereisten Werder-Fans sahen eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld, aber eher wenigen gefährlichen Strafraumszenen. Das Unentschieden zur Pause ging absolut in Ordnung.

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim: Jiri Pavlenka reagiert stark bei Kopfball-Chance

Nach dem Wechsel schalteten die Gastgeber sofort einen Gang hoch – vor allem Baumgartner, der gleich zwei Mal vor Jiri Pavlenka auftauchte. Einmal zielte er zu hoch (52.), dann scheiterte der Angreifer am Werder-Keeper (56.). Die Gäste leisteten sich in dieser Phase zu viele individuelle Fehler, schenkten einfache Bälle her. Lange konnte das eigentlich nicht mehr gut gehen. Ole Werner reagierte – und das ziemlich offensiv. Für Ilia Gruev brachte er Leonardo Bittencourt, der als Achter wesentlich mehr Vorwärtsdrang besitzt als der Bulgare (58.).

Doch erst mal änderte sich nichts. Christian Groß verlor schon wieder den Ball, was Dabbur die nächste Chance für die TSG Hoffenheim bescherte, doch Pavlenka war auf dem Posten (62.). Der Keeper reagierte kurz darauf bei einem Kopfball von Grischa Prömel sogar noch besser (65.). Und was war mit der Offensive des SV Werder Bremen los? Nicht viel. Bis zur 69. Minute, als Füllkrug den Ball eigentlich perfekt auf Mitchell Weiser ablegte, der aus 15 Metern aber zu überhastet und deshalb zu harmlos abschloss.

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim: Niclas Füllkrug trifft spät per Elfmeter zum Sieg

Nächster Wechsel bei Werder Bremen: Für Anthony Jung kam Lee Buchanan (75.), auch der Engländer ist eigentlich offensiver unterwegs als sein Vorgänger. Und genau in diese Richtung ging es dann auch. Ducksch hatte nach einem Konter und guter Vorlage von Weiser die große Chance zum 2:1, doch der starke Ex-Bremer Kevin Vogt schmiss sich noch in den Schuss (79.). Da war mehr drin gewesen! Ärgerlich für die Bremer, die aber dran blieben. Das erinnerte doch sehr an die Vorsaison, als die Grün-Weißen auch nie mit einem Unentschieden zufrieden waren. Und sie wurden dafür belohnt!

Hoffenheims Abwehrspieler Stanley Nsoki traf den nach einem Ducksch-Pass in den Strafraum durchgebrochenen Weiser am Fuß, der Bremer fiel allerdings erst mit leichter Verzögerung. Schiedsrichter Benjamin Cortus entschied wohl auch deshalb auf Abstoß. Doch der Video-Assistent schickte ihn zum Bildschirm an den Spielfeldrand – und danach gab Cortus den Strafstoß. Niclas Füllkrug schnappte sich den Ball und behielt die Nerven – 2:1 für Werder Bremen (88.). Und das ausgerechnet durch das achte Saisontor von Füllkrug vor den Augen von Bundestrainer Flick. Ein perfekter Werder-Abend! Hoffenheim warf noch einmal alles nach vorne, doch Werder hielt dagegen. Der eingewechselte Jens Stage rettete gegen Prömel – dann war Schluss. Riesenjubel bei den Gästen, die nun Zeit zum Feiern haben. Das nächste Spiel ist erst nächsten Samstag gegen Mainz 05. (kni/dco)

Werder Bremen gewinnt gegen TSG Hoffenheim: Lest den Spielverlauf im Live-Ticker nach

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Alle Tore, News und Infos vom Bundesliga-Spiel - alles live im Liveticker der DeichStube. TSG Hoffenheim gegen Werder Bremen, der Endstand ist 2:1 für Werder.

<<< LIVE-TICKER AKTUALISIEREN >>>

22.27 Uhr: Werder bleibt auswärts stark, Hoffenheim verliert erstmal daheim. Danach sah es lange nicht aus, denn im zweiten Durchgang war die TSG tonangebend, aber nach endlos langer Überprüfung bringt der VAR dem SVW einen berichtigten Elfmeter nach Foul an Weiser, den der beste deutsche Stürmer Füllkrug zum 2:1-Siegtreffer unterbringt – mal wieder in Werders geliebter Schlussphase! Mehr dazu in Kürze auf deichstube.de! Wir lesen uns kommende Woche wieder!

22.25 Uhr: Dann ist Schluss! Werder gewinnt mit 2:1 gegen Hoffenheim!

90.+7: Bruun Larsen bei einem langen Ball im Abseits!

90.+6: Eine halbe Minute noch in Sinsheim!

90.+5: Werder holt hier Sekunde um Sekunde raus.

90.+3: Bittencourt sieht Gelb, es die Hälfte der sechs Minuten Nachspielzeit sind rum! Daumen drücken!

90.+2: Rutter tanzt außen Friedl aus, bringt den Ball nach innen, Prömel schießt aus kurzer Distanz, aber Stage blockt mit einer wichtigen, wichtigen Grätsche!

90.+1: Stage kommt für Schmid, Pieper für Groß und Kaderabek sieht Gelb.

90. Min: Einen Freistoß von links bekommt Werder geklärt.

90. Min: Wir rechnen mit mindestens fünf Minuten Nachschlag.

89. Min: Hoffenheim wechselt: Stiller kommt für Geiger und Bruun Larsen für Angelino.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Niclas Füllkrug trifft spät vom Punkt zur Werder-Führung!

89. Min: Sein achtes Saisontor erzielt „Lücke“ unter den Augen von Hansi Flick sehr abgezockt. Er verzögert kurz und schiebt dann lässig rechts unten ein!

88. Min: TOOOOOOOR für Werder!!! Füllkrug verwandelt sicher!

87. Min: Füllkrug steht bereits. Es dauert.

86. Min: Elfmeter für Werder!!!

85. Min: Jetzt schaut Cortus es sich selber mal an!

85. Min: Die Überprüfung dauert.

83. Min: In der Schlussphase dreht Werder noch mal auf. Weiser wird im Zweikampf von Nsoki getroffen. In unseren Augen Elfmeter, mal schauen, was der VAR sagt.

82. Min: Schmid will in der Mitte auf Bittencourt durchstecken, aber Vogt, der ein tolles Spiel macht, schiebt seinen Körper clever zwischen ball und Gegner und zieht dann das Foul.

79. Min: Das muss das 2:1 für Werder sein! Ballverlust Hoffenheim, Weiser treibt den Ball und legt am Sechzehner auf für Ducksch, der eine hervorragende Schussposition hat, aber in allerletzter Sekunden von Vogt abgegrätscht wird! Dickes Ding!

78. Min: Kaderabek bringt einen Ball per Kopf von der rechten Seite des Fünfers in die Mitte, aber Ducksch blockt den Ball.

75. Min: Ole Werner bringt Buchanan ins Spiel. Für ihn verlässt Jung den Platz.

74. Min: Angelino bringt einen Ball von der linken Grundlinie an den Sechzehner zur Rutter, der aber von Veljkovic locker abgekocht wird.

73. Min: Der folgende Freistoß bringt Gefahr! Zunächst verpassen ein paar Spieler beider Teams, dann springt der Ball rechts zu Bittencourt, der aber den Ball nicht aufs Tor bekommt, sodass Hoffenheim klären kann. Werder meldet sich wieder an in der Partie.

71. Min: Vogt sieht Gelb nach einem Foul gegen Bittencourt, der einfach einen Tick eher am Ball ist.

69. Min: Werder kontert. Bittencourt bringt von rechts eine viel zu weite Flanke, aber Füllkrug setzt nach, holt sich den Ball, hebt den Kopf und sieht am Sechzehner mittig den freie Weiser. Sein Pass kommt perfekt, aber Weiser trifft die Kugel nicht richtig, die traurig ins Toraus trudelt. Aber immerhin mal wieder eine gute Werder-Szene!

66. Min: Skov und Kramaric verlassen den Platz, Kaderabek und Rutter mischen jetzt mit bei Hoffenheim.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Werder wackelt, fällt aber nicht

65. Min: Pavlenka! Prömel kommt nach einer Halbfeldflanke von Skov vor dem Tor zum Kopfball, Pavlenka holt den Ball aus dem langen Eck!

64. Min: Nächster Ballverlust, diesmal ist es Weiser. Baumgartner versucht es aus der zweiten Reihe, wird aber geblockt.

62. Min: Da verliert Groß den Ball gegen Geiger direkt vorm eigenen Strafraum, Dabbur kommt zum Schuss, aber Pavlenka pariert.

60. Min: Schmid will den Ball rechts rauslegen, bleibt aber an Nsoki hängen, der den Gegenzug einleitet. Angelino bringt einen langen Ball auf Dabbur, der nicht durchkommt, aber aus dem Hintergrund schießt Kramaric, der abgefälschte Ball geht knapp vorbei. Beim langen Ball hatte Corbus aber Dabbur im Abseits gesehen.

59. Min: Gruev macht Platz für Bittencourt, der diesmal ein paar Minuten mehr sammeln darf als in der Vorwoche.

58. Min: Das Spiel wird zerfahrener. Viele Fouls stören den Spielfluss, und beide Teams erlauben sich einige Fehlpässe, besonders aber Werder.

55. Min: Groß köpft den Ball über seine eigenen Hinterleute hinweg in den Lauf von Baumgartner, der seine Bewacher abschüttelt und aus spitzem Winkel zum Abschluss kommt, aber Pavlenka pariert. Erste richtig gute Chance in diesem Durchgang!

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Hoffenheim drückt gegen Werder

54. Min: Groß will rechts auf Schmid durchstecken, aber der Österreicher steht auf der falschen Seite der Abseitslinie.

52. Min: Dabbur kommt per Doppelpass links in den Strafraum und gibt auf den völlig freien Baumgartner herein, der für diesen Ball aber keine gute Abschlussposition hat und das Tor verfehlt.

51. Min: In Erwartung eines Foul-Pfiffs nach einem Zweikampf zwischen Jung und Skov lässt sich Friedl den Ball abluchsen, aber der Schuss von Geiger bringt Pavlenka nicht ins Schwitzen.

50. Min: Es ist wohl doch nicht schlimm, Dabbur steht wieder, das Spiel läuft weiter.

48. Min: Torschütze Dabbur liegt auf dem Rasen und wird behandelt. Er war im Zweikampf mit Weiser, aber ohne Gegnereinwirkung mit dem Knie auf dem Boden aufgeschlagen und windet sich.

47. Min: Groß flankt von rechts auf Jung an den langen Pfosten. Der gewinnt zwar das Kopfballduell, kann den Ball aber nicht drücken, Baumann nimmt die Kugel unbedrängt auf.

46. Min: Die zweite Halbzeit ist eröffnet!

21.34 Uhr: Die Teams kehren zurück aufs Grün.

21.21 Uhr: Das Ergebnis spiegelt die Kräfteverhältnisse gut wider, auch wenn Hoffenheim ein Plus an Torchancen hatte. Zunächst war es Ducksch, der auf Vorlage von Füllkrug mit der ersten echten Werder-Chance zur 1:0-Führung traf (18.), ehe Dabbur einen Konter zum Ausgleich veredelte (32.).

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Chancenreiches Unentschieden zur Halbzeitpause

21.18 Uhr: Dann ist Halbzeitpause. Werder und Hoffenheim gehen mit einem 1:1 in die Kabinen.

45.+2: Die Ecke ist ungefährlich.

45.+1: Ein Ballverlust in der gegnerischen Hälfte bringt Hoffenheim in Konter-Position. Werder verteidigt mit viel Engagement, Stark klärt zur Ecke. Dann bekommt Friedl für ein klares Foul nachträglich noch Gelb.

44. Min: Dafür holt Baumgartner eine Gelbe Karte raus, die Gruev bekommt, weil der ihn in der Vorwärtsbewegung zu Fall bringt.

42. Min: Baumgartner geht gegen Friedl, Jung und Gruev im Stafraum in den Zweikampf, geht zu Boden und versucht dann, den Ball mit dem Kopf zu spielen. Danach hält er sich die Rübe, aber da war kein Foul zu erkennen.

39. Min: Kramaric kommt halblinks am Sechzehnereck zum Abschluss, jagt den Ball aber übers Tor von Pavlenka.

37. Min: Angelino tritt Friedl an der Seitenlinie um, es gibt Freistoß. Der kommt gut rein, Veljkovic köpft, Füllkrug kommt mit dem Rücken zum Tor an den Ball, aber bekommt ihn nicht über die Linie. Macht aber nichts: „Lücke“ stand im Abseits.

36. Min: Vor den Augen von Hansi Flick kommt Füllkrug aus 17 Metern zum Torschuss, Baumann macht sich lang und klärt den Ball zur Ecke. Die bringt nichts ein.

34. Min: Und fast das zweite Tor für Hoffenheim! Baumgartner trifft allerdings nur den Pfosten, stand aber auch im Abseits. Glück für Bremen in jedem Fall.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Hoffenheim kontert sich zum Ausgleich

34. Min: Werder ist in der Offensive, verliert aber am gegnerischen Sechzehner den Ball. Dann geht es schnell: Der Ball geht links raus zu Dabbur, der Stark entlaufen war und alleine auf Pavlenka zuläuft. Mit dem Außenrist legt er den Ball ins lange Eck.

32. Min: Tor für Hoffenheim, Dabbur ist nach einem Konter erfolgreich.

30. Min: Füllkrug bekommt am Mittelkreis den Ball, wird gezogen und gezerrt, bleibt aber stabil und will dann auf Gruev durchstecken, aber der Ball wird etwas zu lang und kann von Hoffenheim geklärt werden.

26. Min: Kramaric wird geschickt, steht aber beim Pass knapp im Abseits. Macht aber sowieso nichts, denn Pavlenka hatte die Chance bereits vereitelt.

25. Min: Werder ist hier nun deutlich besser im Spiel als in den ersten paar Minuten. Gruev sucht per Doppelpass den Weg in den Strafraum, aber das hat die TSG-Abwehr gerochen.

24. Min: Kurze Unterbrechung, da Hoffenheims Geiger behandelt werden muss.

22. Min: Skov tanzt rechts Jung aus und schießt dann, aber Friedl blockt mit dem Oberkörper ab.

21. Min: Wie reagiert Hoffenheim? Mit einer Offensivaktion, aber im Werder-Strafraum ist derart viel los, keine der beiden Hereingaben einen TSG-Stürmer findet.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Marvin Ducksch trifft mit der ersten Werder-Chance zur Führung!

20. Min: Links wird Ducksch freigespielt. Er läuft die Hoffenheimer Abwehr an, spielt einen Doppelpass auf engstem Raum mit Füllkrug und zieht sofort ab. Aus 18 Metern legt er den Ball genau rechts unten rein! Schöner Spielzug, tolles Tor!

18. Min: TOOOOOOR für Werder! Marvin Ducksch macht es nach einer tollen Kombination!

16. Min: Plötzlich hat Füllkrug nach einem Pass von Gruev viel Platz auf der linken Seite im Strafraum, aber sein Querpass misslingt und kann daher von Hoffenheim geklärt werden.

15. Min: Eine schöne Kombination der Gäste findet in der Mitte keinen Abnehmer, aber die Fahne des Assistenten geht sowieso hoch, Abseits angezeigt.

14. Min: Stark treibt den Ball, narrt links einen Gegenspieler, wird dann zweimal gefoult, aber Cortus lässt weiterlaufen.

11. Min: Angelino kommt per Doppelpass links im Werder-Strafraum an den Ball und sucht in der Mitte seine Mitspieler, findet allerdings nur Friedl, der zur Ecke klärt. Die bringt dann aber nichts ein.

11. Min: Die mitgereisten Werder-Fans, 3.000 sollen es sein, machen hier richtig Alarm und sorgen für eine tolle Atmosphäre.

10. Min: Weiser treibt den Ball bis an den Sechzehner, findet dann aber keine Anspielstation und verzettelt sich gegen die vielbeinige TSG-Hintermannschaft.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Hoffenheim mit viel Druck in den ersten Minuten

8. Min: Weiser hat rechts viel Platz und zieht an, wird aber auf dem Weg in die gegnerische Hälfte von Geiger gefoult, der keine Chance auf den Ball hatte. Das sieht auch Benjamin Cortus so und zeigt dem Hoffenheimer zurecht die Gelbe Karte.

7. Min: Füllkrug mit einem Kopfball, der zwar ungefährlich ist, aber immerhin die erste Offensivaktion von Werder darstellt.

6. Min: Wieder eine Schuss-Chance für Hoffenheim, wieder über die rechte Seite. Baumgartner kommt im Strafraum zum Abschluss, zielt aber etwas zu hoch.

5. Min: Ducksch versucht, Weiser einzusetzen, aber Angelino spritzt dazwischen und wird dann von Weiser gefoult.

3. Min: Und Skov hat richtig Bock! Nach einem Fehler von Friedl kommt er an den Ball, findet den Weg in den Strafraum und versucht aus spitzem Winkel. Wieder geht Ball knapp links am Tor vorbei.

2. Min: Erste gute Chance des Spiel! Skov läuft von rechts auf die Werder-Abwehr zu, zieht in die Mitte und drückt ab. Der Ball rauscht haarscharf am langen Pfosten vorbei.

1. Min: Und TSG-Verteidger Nsoki setzt direkt mal ein Zeichen gegen Füllkrug, dem er am Mittelkreis in den Rücken springt. Aua.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Das Spiel in Sinsheim läuft!

1. Min: Schiedsrichter Cortus gibt das Spiel frei!

20.28 Uhr: ... und da kommen sie!

20.27 Uhr: Die Teams stehen im Spielertunnel bereit und werden jeden Moment einlaufen.

20.24 Uhr: Zur Motivation könnte Ole Werner seinen Männern ja Folgendes vorhalten: Bei einem Sieg winkt der Sprung auf Platz vier, vorbei an Borussia Dortmund. Und sogar der Sprung auf Platz drei ist möglich! Hierzu müsste Werder mit zwölf Toren Unterschied gewinnen.

20.20 Uhr: Das Aufwärmen beider Teams befindet sich in den letzten Zügen. Sie haben sich in die Kabinen verkrümelt und werden dort jetzt von den Trainern auf die bevorstehenden 90 Minuten eingestimmt.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Ole Werner: „Haben viele offensivstarke Spieler“

20.15 Uhr: Ole Werner steht den Kollegen von DAZN am Mikro Rede und Antwort. „Wir haben viele offensivstarke Spieler“, sagt er dort, deswegen wolle er auch so spielen lassen. Er nennt Mitchell Weiser, der als Außenverteidiger „extrem wichtig“ fürs Bremer Offensivspiel sei. Auch die Euphorie im Umfeld habe er wahrgenommen, doch er wolle sich auf das konzentrieren, dass er direkt beeinflussen kann: „Du merkst schon im Stadion, dass die Fans zufrieden sind mit dem Auftreten in dieser Saison. Wichtig ist, dass wir konstant an der Grenze arbeiten müssen.“ Daher hänge er die Stimmung bei den Fans nicht zu hoch. Und über Hoffenheim verliert er auch ein paar Worte: „Eine Mannschaft, die auch Fußball spielen will“, mit „viel Bewegung. Das macht es einfach vom Zugriff schwieriger, und das ist heute unsere Hauptaufgabe gegen den Ball.“

20.07 Uhr: Wir sind mal gespannt, ob Bundestrainer Hansi Flick heute im Stadion gesichtet wird, und ob er nur aus alter Verbundenheit dort verweilt – Flick stammt aus der Region und war zwischen 2000 und 2005 Trainer der TSG in Ober- und Regionalliga – oder ob er erschienen ist, um sich einen Spieler der Gäste anzuschauen ...

20.02 Uhr: Bremen steht als Aufsteiger mit zwölf Punkten auf Platz acht. Das ist durchaus ordentlich. Und das ist auch der guten Auswärtsbilanz zu verdanken. Mit zwei Siegen und zwei Unentschieden ist Werder in dieser Saison auf des Gegners Platz noch ungeschlagen. Es ist also gut möglich, dass heute eine Serie reißt: Die Heim-Serie von Hoffenheim oder die Auswärts-Serie von Bremen.

19.57 Uhr: Tabellarisch hingegen ist Hoffenheim leichter Favorit. Mit 14 Punkten aus acht Spielen steht die Breitenreiter-Elf derzeit auf Platz fünf, könnte bei einem Sieg mit vier Toren Unterschied sogar über Nacht an die Tabellenspitze springen. Gerade zu Hause hat Hoffenheim mit drei Siegen und einem Unentschieden bislang durchaus zu überzeugen gewusst. Zuletzt spielte die Mannschaft allerdings zweimal nur unentschieden (0:0 gegen Freiburg, 1:1 bei Hertha).

19.51 Uhr: Wir schauen mal auf die Statistik beider Vereine in direkten Duellen. Die ist aus Werder-Sicht erfreulich: In 28 Duellen gewann Werder zwölfmal, verlor nur sechs Spiele und spielte zehnmal unentschieden. Die jüngsten Begegnungen hingegen verliefen nicht so schön aus Werder-Sicht: Aus den vergangenen vier Partien holte Grün-Weiß nur einen Punkt. Den letzten Sieg gegen Hoffenheim feierten die Bremer am 11. Mai 2019 mit 1:0. Torschütze damals: Johannes Eggestein.

19.46 Uhr: Und noch ein Blick auf diejenigen, die heute einen genaueren Blick auf das Spiel haben werden. An vorderster Front wäre da zu nennen Benjamin Cortus. Ihm assistieren Florian Heft und Christian Gittelmann, Thorben Siewer wird den Trainern als Ansprechpartner zur Seite stehen, in Köln sitzen Martin Thomsen und Thomas Stein an den Bildschirmen.

19.38 Uhr: Damit wenden wir uns den heutigen Gastgebern zu. André Breitenreiter lässt seine TSG-Spieler in folgender Besetzung und mutmaßlicher Aufstellung antreten: Baumann (C) – Nsoki, Vogt, Kabak – Angelino, Kramaric, Geiger, Prömel, Skov – Dabbur, Baumgartner. In der Hinterhand hat der Trainer noch Philipp (ET), Akpoguma, Eduardo Quaresma, Kaderabek, Becker, Rudy, Stiller, Bruun Larsen, Rutter.

19.34 Uhr: Damit spielen weder Pieper noch Bittencourt. Das ist ein wenig überraschend, aber wahrscheinlich auch die logische Konsequenz aus der hervorragenden Leistung genau dieser elf Männer, die so bereits gegen Gladbach gespielt haben.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen die TSG Hoffenheim: Die Aufstellungen sind da!

19.30 Uhr: Die Aufstellungen sind da! Und so lässt Ole Werner heute beginnen: Pavlenka – Stark, Veljkovic, Friedl (C) – Weiser, Groß, Jung – Schmid, Gruev – Füllkrug, Ducksch. Auf der Bank nehmen zunächst Platz Zetterer (ET), Pieper, Stage, Burke, Bittencourt, Schmidt, Goller, Buchanan und Agu.

19.19 Uhr: Wobei es auch eigentlich nur zwei offene Fragen geben dürfte: Kehrt Amos Pieper nach abgesessener Gelb-Sperre zurück in die Startelf? Und ist Leonardo Bittencourt nach überstandener Rippen-Verletzung und 13-Minuten-Comeback beim 5:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach bereits ein Kandidat für einen Einsatz von Beginn an? Weitere Überraschungen sind natürlich möglich, haben sich zuletzt aber nicht abgezeichnet.

19.08 Uhr: Wir erwarten die Aufstellungen in ungefähr 20 Minuten. Bis dahin bleiben wir gespannt, wem Ole Werner in knapp anderthalb Stunden das größte Vertrauen aussprechen wird.

18.58 Uhr: Moin aus der Deichstube! 425 Kilometer liegen heute Luftlinie zwischen den Mittelkreisen der Stadien der TSG 1899 Hoffenheim und des SV Werder Bremen. Die lange Reise haben dabei die Bremer hinter sich: Auswärtsspiel in Sinsheim, so heißt die Aufgabe.

Der SV Werder Bremen auswärts gegen die TSG Hoffenheim im Live-Ticker. Anpfiff in Sinsheim ist um 20.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 19.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos vom Bundesliga-Spiel gibt es hier live im Live-Ticker der DeichStube.

Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim - der Vorbericht:

Euphorie um Werder Bremen: Cooler Ole Werner lässt sich vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim nicht ablenken

Der SV Werder Bremen tritt am Freitag (20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) bei der TSG Hoffenheim an und will dabei an den furiosen Heimsieg aus der Vorwoche gegen Borussia Mönchengladbach anknüpfen. Der Vorbericht der DeichStube.

Hollywood hat sie längst entdeckt, die Geschichten, in denen sich die nächtlichen Gedanken im Kopf manipulativ beeinflussen lassen. Doch weil sich der SV Werder Bremen zuletzt alles andere als ermüdend präsentiert hat, stehen derzeit auch in Bremen ungeahnte Fantastereien hoch im Kurs – so sangen beim begeisternden 5:1 gegen Mönchengladbach etliche Fans schon vom Europapokal. Gesorgt hat dafür Ole Werner mit seiner Mannschaft. Statt filmreifer Hilfsmittel genügten dafür mitreißende Spielzüge und konsequente Torabschlüsse. Die Erinnerungen daran zaubern vielen Fans auch Tage später noch ein ebenso seliges wie ungläubiges Lächeln ins Gesicht. „Ich werde und kann niemandem vorschreiben, was er träumen möchte oder zu träumen hat“, betonte Werders Coach dennoch. Weil er weiß, dass dieses Gefühl der Euphorie auch ganz schnell wieder verfliegen kann. Vielleicht schon am Freitag im Spiel gegen die TSG Hoffenheim (20.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker). Denn da hilft der Blick zurück eher wenig. So schön er auch sein mag.

Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim im Live-Ticker: SVW-Trainer Ole Werner lobt den Gegner

„Es ist immer die Aufgabe, dass man sich möglichst schnell auf das konzentriert, was vor einem liegt und dann wieder bereit ist, alles zu investieren“, hob der 34-jährige Trainer des SV Werder Bremen hervor. „Das ist aber nichts, wo wir noch einmal gesondert drauf eingegangen sind oder eingehen müssen. Aber es wird sich Freitag zeigen, inwiefern uns das gelingt“, so Ole Werner mit Blick auf das Spiel bei der TSG Hoffenheim.

Denn natürlich will Werder Bremen weiter gute Partien abliefern, gern auch weiterhin begeistern. Schließlich ist das die wohl schönste Konstanz, die der Fußball so zu bieten hat. Doch einfacher werden die Aufgaben nicht. Die gastgebende TSG Hoffenheim hat es momentan beispielsweise bis auf Tabellenplatz fünf geschafft. „Die Hoffenheimer stehen zurecht dort, wo sie stehen“, urteilte Ole Werner. „Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft mit vielen guten Fußballern. Vom Spielstil her ist sie den Mönchengladbachern ganz ähnlich.“

Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim im Liveticker: Ole Werner sieht beim Gegner Parallelen zu Borussia Mönchengladbach

Nach den jüngsten Erlebnissen muss das aus Sicht des SV Werder Bremen nicht die allerschlechteste Voraussetzung sein, doch der Bremer Cheftrainer schickte sofort ein Aber hinterher: „Auch Hoffenheim versucht, von hintenheraus ein Spiel zu entwickeln, besitzt dabei aber noch etwas mehr Flexibilität im Positionsspiel. Für meine Begriffe ist auf manchen Positionen auch noch etwas mehr Geschwindigkeit vorhanden“, zählte er auf. „Deshalb ist das vom Charakter her sicherlich eine ähnliche, aber auch schwierigere Aufgabe. Wir müssen gucken, dass wir die gleiche Aggressivität, Intensität, Kommunikation und den gleichen Mut im Ballbesitz auf dem Platz haben.“ Vier Faktoren also, die im Spiel bei der TSG Hoffenheim eine Formel ins Bremer Glück bilden sollen. „Wenn wir das hinbekommen und unseren Teil erfüllen“, unterstrich Ole Werner, „dann kann das durchaus wieder ein enges Spiel werden.“

Mit einem 5:1-Triumph im Rücken klingt diese Einschätzung reichlich untertrieben. Doch Ole Werner schaut lieber auf die Erfahrungen des bisherigen Verlaufs einer Saison, in die seine Elf ursprünglich mal als Außenseiter gegangen ist, sich nun aber in Windeseile den Respekt der Gegner und wichtige Punkte erspielt hat. Nicht irgendwie, sondern auf die ureigene Werder-Art. „Wir haben immer gesagt, dass wir einen aktiven und mutigen Fußball spielen wollen. Da ist es natürlich schön zu sehen, dass uns das in der Form auch gelingt“, lobte Clemens Fritz als Leiter Profifußball bei Werder Bremen vor der Partie gegen die TSG Hoffenheim.

Auch interessant: Amos Pieper oder Niklas Stark: Wen lässt Werder Bremens Trainer Ole Werner in der Startelf gegen die TSG Hoffenheim spielen?

Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim im Live-Ticker: Ole Werner fordert Aggressivität, Intensität, Kommunikation und Mut

18 Treffer hat der Aufsteiger auf diese Art und Weise schon erzielt, lediglich der FC Bayern München ist ligaweit noch etwas gefährlicher unterwegs (23). „Wir bewerten das intern aber auch richtig. Wir haben natürlich gesehen, welch hervorragende Leistung wir gebracht haben und dass die Abläufe, die Ole und das Trainerteam mitgegeben haben, gepasst haben“, sagte Clemens Fritz. „Wichtig ist aber, dass wir das nicht als selbstverständlich annehmen.“ Deshalb wird hinter den Kulissen auch eher angespornt denn applaudiert. „Es wird weiterhin von uns eine hohe Aktivität gefordert, um erfolgreich spielen zu können“, bekräftigte der frühere Profi des SV Werder Bremen vor dem Spiel bei der TSG Hoffenheim.

Denn anders geht es nicht. Davon ist auch Ole Werner überzeugt. „Wir versuchen, offensiv zu spielen und in allen Spielphasen gefährlich zu werden“, erklärte er. „Es geht darum, den Spielern in Umschaltmomenten, aus dem Aufbau heraus oder bei Standardsituationen Lösungen mit an die Hand zu geben.“ Gegen Gladbach hat das fast in Perfektion funktioniert. Nun will Werder Bremen auch forsch bei der TSG Hoffenheim auftreten. „Wir haben viele Spieler, die in der Vorwärtsbewegung ihre Stärken haben, deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir versuchen, solch einen Fußball auch zu spielen.“ Es ist auf jeden Fall einer, der an richtig guten Tagen zum Träumen animiert. (mbü)

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