Werder Bremen trennt sich von Markus Rosenberg

Markus Rosenberg wird Werder Bremen verlassen.

Bremen - Von Carsten Sander - Werder Bremen trennt sich zum Saisonende erwartungsgemäß von Stürmer Markus Rosenberg. Der 29 Jahre alte Schwede (zehn Saisontore) erhält an der Weser keinen neuen Vertrag mehr.

Das verkündete Geschäftsführer Klaus Allofs heute auf der Pressekonferenz vor dem Saisonabschluss am Samstag gegen Schalke 04. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Aber er sagt ja selbst, dass er insgesamt zu wenig Tore schießt. Deshalb haben wir uns entschieden, etwas Neues zu versuchen“, erklärte Allofs. Rosenberg war in der zu Ende gehenden Spielzeit zwar Stammspieler und Sturmpartner von Claudio Pizarro, doch zehn Tore haben nicht für einen neuen Vertrag gereicht.

Die Abgänge des SV Werder Bremen

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Auch Abwehrroutinier Mikael Silvestre (34) sowie Nachwuchsstürmer Lennart Thy (20) werden Werder verlassen. Beim Franzosen Silvestre (nur ein Saisoneinsatz) zog der Club den Schlussstrich. „Sportlich hat er bei uns keine Perspektive“, so Allofs. Thy dagegen lehnte das angebotene Modell einer Vertragsverlängerung mit sofortiger Ausleihe ab. „Lennart möchte einen komplett neuen Weg gehen“, erläuterte Allofs, der zudem den Verbleib von Christian Vander bestätigte. Der Ersatztorwart ist sich mit Werder einig, weiter die Rolle des dritten Torhüters einzunehmen. Zudem soll der neue, noch nicht ausgearbeitete Vertrag eine Anschlussbeschäftigung im Verein in Aussicht stellen.

„Wir haben Vorstellungen, ihn ins Torwart-Training einzubinden“, sagte der Sportdirektor. Offen bleiben dagegen auch über das letzte Bundesliga-Spiel hinaus die Personalien Claudio Pizarro und Sebastian Boenisch. Bei Pizarro warten Allofs und Trainer Thomas Schaaf sehnsüchtig auf die Zusage für die Zukunft. Doch laut „Express“ gibt es neue Konkurrenz. So soll Champions-League-Qualifikant Borussia Mönchengladbach an dem Peruaner interessiert sein. Im Fall Boenisch zögert Werder selbst die Entscheidung heraus. Ein klares Angebot hat der 25-Jährige noch nicht erhalten. Grund zur Freude gibt es für Boenisch trotzdem: Nationaltrainer Franciszek Smuda nominierte den Außenverteidiger gestern für den polnischen EM-Kader.

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