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Keine Chance für Ole Werner – Frank Baumann schließt Transfers bei Werder Bremen aus

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Von: Björn Knips

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Der SV Werder Bremen wird und kann trotz der heftigen Klatsche in Köln keine Winter-Transfers mehr tätigen.
Der SV Werder Bremen wird und kann trotz der heftigen Klatsche in Köln keine Winter-Transfers mehr tätigen. © gumzmedia

Köln/Bremen – Ole Werner hat schon mehrfach angemerkt, dass der Kader des SV Werder Bremen doch sehr dünn besetzt ist. Der Coach wird sich aber auch nach der 1:7-Klatsche beim 1. FC Köln mit dem vorhandenen Personal begnügen müssen. Das stellte Sportchef Frank Baumann am Sonntag unmissverständlich klar. Tags zuvor hatte Werner die Tür für Transfers zumindest nicht ganz zugeschlagen. Hoffnungen kann er sich aber keine machen.

„Das eine ist das Wollen, das andere das Können. Ich habe schon häufiger gesagt, dass wir wirtschaftlich nichts mehr tun können“, betonte Frank Baumann bei „Bild-TV“ – und nicht nur das: „Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Kader den Klassenerhalt schaffen können. Wir haben nicht umsonst 21 Punkte nach 16 Spielen. Das ist eine ordentliche Bilanz, die wir in der Rückrunde bestätigen müssen.“ In Köln war von den guten Leistungen des Vorjahres aber nichts zu sehen gewesen. Es setzte in der Bundesliga die dritte Pleite in Folge. Schon die vorangegangenen beiden Spiele gegen den FC Bayern München (1:6) und RB Leipzig (1:2) waren verloren gegangen. In der Winterpause wurden dann Benjamin Goller (Verkauf an den 1. FC Nürnberg) und Nicolai Rapp (Leihe zum 1. FC Kaiserslautern) abgegeben, ohne Ersatz dafür zu holen. Werder Bremen setzt auf die genesenen Manuel Mbom und Dikeni Salifou.

Werder Bremen-Transfers: Keine Zugänge im Winter - Frank Baumann sind finanziell die Hände gebunden

„Unser Kader ist nicht riesig groß, und in diesem Kader haben wir eine ganze Menge Jungs, die jetzt noch nicht so wahnsinnig oft in der Bundesliga auf dem Platz standen oder teilweise noch gar nicht“, hatte der Trainer des SV Werder Bremen, Ole Werner, nach dem Trainingslager in Murcia warnend angemerkt: „Insofern können wir nicht sagen, dass wir 21 Feldspieler haben, die alle um einen Startelfplatz kämpfen. Das ist bei uns definitiv nicht gegeben.“ Bei vielen anderen Bundesligisten schon, abstiegsbedrohte Clubs wie der FC Augsburg oder der VfL Bochum haben im Winter personell ordentlich nachgelegt.

„Das ist aber keine Entschuldigung für das, was heute passiert ist“, meinte Ole Werner dann in Köln, als er auf seinen eher dünnen Kader angesprochen wurde. Er ließ allerdings noch einen interessanten Satz folgen: „Über alles andere werden wir intern reden.“ Gut möglich, dass er also hinter verschlossenen Türen seinen Wunsch nach Verstärkungen konkretisiert. Bei Frank Baumann dürfte er dabei aber auf Granit stoßen. Der Sportchef von Werder Bremen, so ließ er am Sonntag durchblicken, würde sich ja gar nicht grundsätzlich gegen Neuzugänge wehren, aber aus finanziellen Gründen seien Transfers unmöglich. (kni)

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