Transferfenster bis 1. Februar offen

Doch Transfers beim SV Werder Bremen? Boss Marco Bode schließt es nicht aus

Aufsichtsratsboss Marco Bode schließt Winter-Transfers bei Werder Bremen nicht aus.
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Aufsichtsratsboss Marco Bode schließt Winter-Transfers bei Werder Bremen nicht aus.

Bremen – Bislang sah es so aus, dass sich der SV Werder Bremen im Winter aus finanziellen Gründen keine Transfers leisten will und kann. Aber möglicherweise geht da doch noch etwas. Das deutete zumindest Aufsichtsratschef Marco Bode im Podcast „NDR 2 Bundesligashow“ an.

„Die aktuelle Krise durch Corona hält an, deswegen kann ich keine Hoffnung machen, dass wir in diesem Winter große Investitionen tätigen. Ob es trotzdem Veränderungen im Kader geben wird – in die eine oder andere Richtung, das will ich aber nicht ausschließen“, sagte Bode und schoss den Ball zu Sportchef Frank Baumann: „Das prüfen Frank und sein Team.“ Zu dem gehört auch Scouting-Chef Clemens Fritz. Der Ex-Profi des SV Werder Bremen hatte sich am Mittwoch zu möglichen Transfers zwar zurückhaltend geäußert, aber auch eine gewisse Handlungsfähigkeit demonstriert: „Wir planen nicht damit, etwas zu machen. Aber wir sind vorbereitet, haben unsere Positionslisten, die wir ständig aktualisieren.“ Sollte also einer dieser Wunschspieler auf den Markt kommen und als Ausleihe bezahlbar sein, könnte Werder womöglich doch noch zuschlagen. Gerade im Mittelfeld sind die Bremer sehr dünn besetzt, bräuchten eigentlich dringend einen Sechser – oder auch einen Zehner.

Werder Bremen: Yuya Osako gilt als heißester Transfer-Kandidat

Marco Bode betonte allerdings auch, dass er den aktuellen Kader für stark genug halte, den Klassenerhalt zu schaffen. Und neben diesem sportlichen Ziel sei in dieser besonderen Corona-Saison noch etwas anderes sehr wichtig: die wirtschaftliche Konsolidierung. „Wir müssen diese schwierige Phase auch wirtschaftlich überstehen, darauf liegt ein Hauptaugenmerk des Aufsichtsrates“, so Bode. Wegen der Coronakrise und der dadurch fehlenden Zuschauereinnahmen rechnet Werder Bremen mit einem Minus von 30 Millionen Euro und hat deshalb mit Hilfe des Landes Bremen Kredite über 20 Millionen Euro aufgenommen. Das Geld wird benötigt, um den laufenden Betrieb zu finanzieren – und eigentlich nicht, um einen neuen Spieler zu bezahlen. Allerdings gilt auch: Ein Abstieg würde Werder noch mehr Geld kosten und die Rückzahlung der Kredite gewiss nicht leichter machen. Das Transferfenster ist noch bis zum 1. Februar geöffnet. Und möglicherweise werden durch einen Verkauf eines Spielers Gelder frei. Als heißester Kandidat gilt dabei Yuya Osako. (kni) Auch interessant: Alles zum Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen Bayer 04 Leverkusen. Mit Kevin Möhwald in der Startelf? Ist das die Werder Bremen-Aufstellung in Leverkusen?

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