Neue Transferperiode in der Fußball-Bundesliga

Transfers: Der SV Werder  Bremen darf bis zum 5. Oktober neue Spieler verpflichten

Gute Nachrichten für Frank Baumann: Der Sportchef des SV Werder Bremen darf zukünftig länger neue Spieler verpflichten als vor der Coronavirus-Pandemie.
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Gute Nachrichten für Frank Baumann: Der Sportchef des SV Werder Bremen darf zukünftig länger neue Spieler verpflichten als vor der Coronavirus-Pandemie.

Bremen – Das wird ein ganz besonderer und vor allem langer Transfersommer, der bis in den Herbst reichen wird: Der SV Werder Bremen und die Bundesliga-Konkurrenten dürfen nicht nur wie gehabt bis Ende August Spieler transferieren, sondern bis zum 5. Oktober. Das gab am Montag der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bekannt.

„Wegen der Corona-Krise und der daraus resultierenden Verschiebungen der Spielzeiten sind national sowie international Anpassungen der Wechselperioden erforderlich, so dass der bisherige Zeitraum (1. Juli bis 31. August 2020) aktualisiert werden musste”, wird Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußballentwicklung, in einer Pressemitteilung zitiert. Diese Anpassung habe der DFB nun gemeinsam mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und in Abstimmung mit dem Fußball-Weltverband Fifa vorgenommen und sie gilt freilich auch für den SV Werder Bremen.

Werder Bremen: Das sind die neuen Wechselperioden der Bundesliga

Ergebnis der gemeinsamen Abstimmungen ist eine zweigeteilte und verlängerte Wechselperiode. Das Transferfenster wird dementsprechend sowohl am 1. Juli für einen einzelnen Tag (Wechselperiode I.1) als auch vom 15. Juli bis zum 5. Oktober 2020 (Wechselperiode I.2) geöffnet sein.

Die erste, eintägige Wechselperiode ist vor allem für die Registrierung bereits abgeschlossener Verträge mit Lizenz- und Vertragsspielern mit Vertragsbeginn zum 1. Juli 2020 vorgesehen. Eine Spielerlaubnis wird nur mit Wirkung für die Spielzeit 2020/2021 erteilt. Bei Werder Bremen gilt das zum Beispiel für Neuzugang Felix Agu, der ablösefrei vom VfL Osnabrück kommt.

Werder Bremen: Clubs sollen möglichst lange und flexibel Transfers tätigen können

Die zweite Phase der Wechselperiode wird aufgrund des späteren Endes der Spielzeit 2019/2020 nach dem 1. Juli in anderen Verbänden/Ligen und des späteren Beginns der Pflichtspiele im Bereich von DFB und DFL in der Saison 2020/2021 verlängert, damit die Clubs – auch international – wie Werder Bremen möglichst lange und flexibel Transfers tätigen können.

Damit folgt der DFB-Vorstand auch einer Empfehlung des Exekutivkomitees der europäischen Fußball-Union (Uefa), das alle Mitgliedsverbände dazu aufgerufen hat, den 5. Oktober 2020 als gemeinsames Enddatum für das bevorstehende Sommer-Transferfenster zu bestimmen, weil die Frist für die Registrierung von Spielern für die Gruppenphase der Uefa-Clubwettbewerbe 2020/2021 auf den 6. Oktober 2020 festgelegt wurde. Mit dem Saisonstart der Bundesligen wird für Werder Bremen und Co. 11. oder 18. September gerechnet. Dazu machte der DFB allerdings keine Angabe. (kni)

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