Transferfenster am 5. Oktober dicht!

Werder Bremen auf Sechser-Suche: Fritz schließt Rückkehr von Philipp Bargfrede oder Kevin Vogt aus

Kevin Vogt und Philipp Bargfrede, Ex-Spieler von Werder Bremen beim Training
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Der SV Werder Bremen schließt eine Rückkehr von Kevin Vogt (li.) und Philipp Bargfrede aus.

Bremen – Noch ist er nicht da, der neue Mann fürs defensive Mittelfeld, den sie bei Werder Bremen bekanntlich so gut gebrauchen könnten und den sie deshalb noch vor Ende der Transferphase am 5. Oktober liebend gern verpflichten würden.

Aktuell kursieren jedoch nicht einmal konkrete Namen in der Gerüchteküche, was die Fantasie innerhalb der Fanszene natürlich anheizt. Eines der theoretisch denkbaren Szenarien schloss Clemens Fritz am Mittwochvormittag aus: Bei Werder Bremen wird es aus unterschiedlichen Gründen definitiv kein Comeback von Philipp Bargfrede oder Kevin Vogt geben, erklärte der Leiter Profifußball in einer Medienrunde.

Beide Spieler hatten Werder Bremen nach Ablauf der vergangenen Saison verlassen. Vogt, weil der Leihvertrag mit 1899 Hoffenheim auslief und der 28-Jährige in den Kraichgau zurückkehrte. Bargfrede, weil Werder sich gegen eine sportliche Zukunft mit dem Urgestein des Vereins entschieden hatte. Auf die entsprechende Nachfrage, ob der Aussortierte bei erfolgloser Sechser-Suche nicht plötzlich doch wieder ein Kandidat werden könnte, antwortete Fritz: „Nein. Ich mag Philipp sehr und habe ihn immer dafür bewundert, wie er mit seinen Verletzungen umgegangen ist. Für uns war es aber einfach nicht mehr umsetzbar.“

Werder Bremen will die Mannschaft verjüngen

Die Verantwortlichen haben sich bei der Zusammenstellung des neuen Kaders unter anderem auf zwei zentrale Parameter festgelegt: Der Konkurrenzkampf im Training soll möglichst hoch, und alle Spieler jederzeit in der Lage dazu sein, das auch gewährleisten zu können. „Bei Philipp war es der Fall, dass wir uns nicht mehr zu 100 Prozent sicher waren, wie wir mit ihm für die Saison planen können“, erklärte Fritz, „das hat es so schwierig gemacht.“ Und es hat – neben dem Vorhaben, die Mannschaft zu verjüngen - letztlich zur Trennung vom 31-Jährigen geführt.

Werder Bremen würde Kevin Vogt sofort zurückholen

Bei Kevin Vogt verhält sich die Sache anders. Wenn Werder Bremen könnte, würde der Club sofort wieder mit dem Abräumer zusammenarbeiten. „Ich schätze ihn wirklich sehr, gerade für das, was er hier in seiner Zeit reingebracht hat. Er war sehr belebend“, betonte Fritz – schob den Träumereien von einer Vogt-Rückkehr aber eindeutig einen Riegel vor: „Das ist finanziell nicht umsetzbar für uns.“ Eine erneute Leihe und ein Kauf erst recht (laut „transfermarkt.de“ liegt Vogts Marktwert aktuell bei sechs Millionen Euro) sind für Werder schlicht und ergreifend zu teuer.

Die Bremer Sechser-Suche geht also weiter. Was die Erfahrung angeht, dürfte der neue Mann allerdings durchaus die Kragenweite Vogt/Bargfrede haben. „Wenn wir jemanden verpflichten, sollte es ein Spieler sein, der schon Erfahrung mitbringt. Eben einer, bei dem wir uns sicher sind, dass er die Position sofort spielen kann“, sagte Fritz. (dco)

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