Werder Bremen über Wechsel von Milot Rashica

Rashica-Abgang im Winter? Werder-Sportchef Frank Baumann beruhigt Fans

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Man nennt ihn die Rakete von Werder Bremen: Milot Rashica wird laut Manager Frank Baumann nicht im Winter abgegeben, obwohl es Interesse anderer Clubs geben soll.

Bremen - Acht Pflichtspiele, sechs Tore und zwei Vorlagen - das sind zweifellos Werte eines Topspielers, und sie gehören zu Milot Rashica. Der pfeilschnelle Angreifer von Werder Bremen ist momentan einer der aufregendsten Spieler der Liga, was ihn natürlich auch auf den Radar anderer Clubs befördert.

Sportchef Frank Baumann sowie Rashica-Berater Altin Lala können die Fans des SV Werder Bremen aber beruhigen: Beide schließen einen Abgang von Milot Rashica im Winter aus.

„Definitiv nicht in diesem Winter“, sagte Baumann gegenüber dem „kicker“ zu diesem Thema - und stellte sogar in Aussicht, dass Rashica noch sehr viel länger in Bremen bleiben könnte: „Es muss auch nicht schon im kommenden Sommer sein. Weder aus unserer Sicht noch für Milot.“

Werder Bremen führte bereits Vertragsgespräche mit Milot Rashica

Das heißt: Rashica ist offenbar nicht unbedingt einer der Verkaufskandidaten, deren Ablösesumme Werder Bremen fest einplant, um die bereits getätigten Vorgriffe auf die neue Saison (Bittencourt, Toprak, Lang) im Sommer bezahlen zu können. Und es heißt auch: Die Spielerseite kann sich ebenfalls vorstellen, dass der 23-Jährige auch in der Serie 2020/2021 noch für Werder spielt. Gespräche über eine Verlängerung des ohnehin noch bis 2022 gültigen Vertrages hat es bereits gegeben - bisher allerdings aber ohne Abschluss.

Milot Rashica wohl im Gespräch beim AC Mailand

So lange das so bleibt, dürften die Gerüchte um Milot Rashica nicht abreißen. Zuletzt hatte die italienische Internetplattform „calciomercatoweb.it“ berichtet, der AC Mailand wolle Rashica verpflichten, am liebsten schon in der kommenden Transferphase. Berater Altin Lala wird dazu im „kicker“ wie folgt zitiert: „Vielleicht haben sie Interesse. Aber ein Abschied im Winter ist kein Thema.“ Rashica sei da ganz entspannt, konzentriere sich nur auf Fußball. Wie seine Zahlen zeigen - mit Erfolg. Das ist schön für Werder Bremen. Macht aber einen Abschied im Sommer nicht gerade unwahrscheinlicher. (dco)

Zur letzten Meldung vom 5. November 2019

Werder-Stürmer Milot Rashica wird beim AC Mailand gehandelt

Mailand/Bremen – Die vielen Tore von Milot Rashica sind längst auch in Italien ein Thema: Der Stürmer des SV Werder Bremen wird mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht.

In der Vergangenheit war bereits berichtet worden, dass auch die Bundesligisten RB Leipzig und Schalke 04 ein Auge auf Milot Rashica von Werder Bremen geworfen haben. Der in dieser Saison etwas abgestürzte AC Mailand will seine Mannschaft im Winter unbedingt verstärken, um vielleicht doch noch ins internationale Geschäft zu gelangen. Die Internetplattform „calciomercatoweb“ nennt dabei Rashica als Kandidaten für den Angriff und schreibt von einer möglichen Ablösesumme von 20 Millionen Euro.

Geld ist bei den Mailändern, die aktuell nur Rang elf in der Serie A belegen, offenbar ausreichend vorhanden. Laut der „Gazzetta dello Sport“ sollen auch Stars wie Luka Modric (Real Madrid), Arturo Vidal und Ivan Rakitic (beide FC Barcelona) auf der Wunschliste von Geschäftsführer Ivan Gazidis und Sportdirektor Paolo Maldini stehen. Und günstig ist dieses namhafte Trio gewiss nicht. Doch dem neuen Coach Stefano Pioli, der im Oktober den glücklosen Marco Giampaolo ersetzte, sind angeblich Neuzugänge in der Winter-Transfer-Zeit versprochen worden.

Werder Bremen: Winter-Wechsel von Milot Rashica eigentlich ausgeschlossen

Milot Rashica würde qualitativ durchaus passen. Der 23-Jährige hat seit Jahresbeginn einen echten Lauf, ist in der Bundesliga kaum zu stoppen. In der Rückrunde der Vorsaison hatte der Kosovare in 16 Bundesliga-Partien für Werder Bremen acht Tore erzielt, dazu noch drei Treffer in den drei Pokalspielen. In der aktuellen Spielzeit kam er wegen eines Muskelfaserrisses bislang erst in sechs Bundesliga-Spielen zum Einsatz, hat aber auch schon wieder vier Treffer auf dem Konto. Und im DFB-Pokal war er in beiden Runden erfolgreich, erst gegen Atlas Delmenhorst, dann gegen den 1. FC Heidenheim.

Auf den Stürmer kann Werder Bremen also nicht verzichten. Deswegen ist ein Wechsel im Winter eigentlich auch ausgeschlossen, es sei denn es kommt ein total unmoralisches Angebot. Rashicas Vertrag mit Werder läuft noch bis 2022. Bislang haben der Spieler und dessen Berater Altin Lala stets betont, sich nicht mit Angeboten anderer Clubs beschäftigen zu wollen. Werder sei für die weitere Entwicklung des jungen Kosovaren genau richtig.

Zuletzt gab es bereits Gerüchte über ein Interesse von RB Leipzig und Schalke an Rashica. Aber was passiert, wenn Clubs wie der AC Mailand oder möglicherweise noch andere, größere Nummern im europäischen Fußball bei dem Torjäger ernst machen? Spätestens im Sommer dürfte das ein ganz heißes Thema werden. (kni)

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