Baumann bei Torwartsuche ganz entspannt

Zetterer bleibt – und sein Ersatz kommt erst später

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Michael Zetterer arbeitet bei Werder Bremen für sein Comeback.

Bremen - Michael Zetterer hat das Angebot des SV Werder angenommen, seinen Ende Juni auslaufenden Vertrag um ein Jahr zu verlängern, um nach seinen Problemen mit dem Handgelenk ganz in Ruhe wieder richtig fit zu werden.

„Es ist zwar noch nichts unterschrieben, aber es wird darauf hinauslaufen, dass Michael bleibt“, bestätigte Sportchef Frank Baumann der DeichStube. Gleichzeitig betonte er, dass die geplante Verpflichtung einer neuen Nummer zwei, also dem Ersatz von Zetterer, noch dauern wird.

„Wir haben da überhaupt keinen Druck“, betonte Baumann und verwies auf das vorhandene Torwarttrio Jiri Pavlenka, Jaroslav Drobny und Luca Plogmann: „Wir sind da schon sehr gut aufgestellt.“ Ganz in Ruhe werde der Torwartmarkt sondiert. Im Blick ist ein Keeper Mitte 20, der schon Erstliga-Erfahrung (allerdings nicht zwangsläufig in Deutschland) besitzt.

Baumann: „Geht uns nicht um Schnelligkeit“

„Wir wollen die richtige Lösung finden, da geht es uns nicht um Schnelligkeit“, erklärte Baumann. Der neue Mann müsse nicht zwingend zum Trainingsauftakt Anfang Juli dabei sein, sondern könne auch noch wesentlich später dazustoßen. Schließlich muss sich eine Nummer zwei nicht unbedingt mit der Mannschaft einspielen. Bestenfalls wird der Neuzugang ohnehin nicht so schnell gebraucht.

Namen wollte Baumann nicht kommentieren – das galt auch für Darmstadts Daniel Heuer Fernandes. Dessen Ausstiegsklausel gilt nicht mehr, was aber kein Nachteil für mögliche Interessenten wie Werder sein muss. Vielleicht war die festgeschriebene Ablösesumme für den 25-Jährigen auch einfach zu hoch, jetzt kann dagegen frei verhandelt werden. Werder hat jedenfalls die Geduld, auf die passende Gelegenheit bei einem Keeper zu warten.

Auf Zetterer kann Werder dagegen nicht warten. Der 22-Jährige benötigt noch einige Monate, um wieder spielfähig zu werden. Bei ihm ist ohnehin erst mal viel wichtiger, dass er gesund wird.

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Michael Zetterer: Seine Karriere in Bildern

In der Jugend spielte Michael Zetterer bei der SpVgg Unterhaching. Ab der Saison 2013/14 stand er auch in der Dritten Liga für die Profis von Unterhaching zwischen den Pfosten.
In der Jugend spielte Michael Zetterer bei der SpVgg Unterhaching. Ab der Saison 2013/14 stand er auch in der Dritten Liga für die Profis von Unterhaching zwischen den Pfosten. © imago
Im Januar 2015 verpflichtete Werder das Torwart-Talent für die U23. 
Im Januar 2015 verpflichtete Werder das Torwart-Talent für die U23.  © gumzmedia
Bei den Profis wurde er Ersatztorhüter, in der Hinrunde 2015 stand er im Bundesliga-Kader.
Bei den Profis wurde er Ersatztorhüter, in der Hinrunde 2015 stand er im Bundesliga-Kader. © gumzmedia
Zum Einsatz kam er aber nur in Testspielen. Im Training sorgte er dafür immer wieder für gute Laune.
Zum Einsatz kam er aber nur in Testspielen. Im Training sorgte er dafür immer wieder für gute Laune. © gumzmedia
Zur Rückrunde brach er sich das Kahnbein im Handgelenk und fiel bis Saisonende aus.
Zur Rückrunde brach er sich das Kahnbein im Handgelenk und fiel bis Saisonende aus. © gumzmedia
Die folgende Saison 2016/17 lief dagegen deutlich besser für Zetterer: In der U23 war er Stammtorhüter und bei den Profis saß er in einigen Partien auf der Bank.  
Die folgende Saison 2016/17 lief dagegen deutlich besser für Zetterer: In der U23 war er Stammtorhüter und bei den Profis saß er in einigen Partien auf der Bank.   © gumzmedia
Im Herbst 2017 sah Zetterer seine zweite Gelbe Karte in der Bundesliga - ohne eine Minute Einsatzzeit. 
Im Herbst 2017 sah Zetterer seine zweite Gelbe Karte in der Bundesliga - ohne eine Minute Einsatzzeit.  © gumzmedia
Bei den Profis war Zetterer auch 2017/18 als Ersatzkeeper eingeplant. Dann fiel er aber ab November aus, weil sein Handgelenk erneut operiert werden musste.
Bei den Profis war Zetterer auch 2017/18 als Ersatzkeeper eingeplant. Dann fiel er aber ab November aus, weil sein Handgelenk erneut operiert werden musste. © gumzmedia

Quelle: DeichStube

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