Entlassung beim Drittligisten SV Meppen

Ex-Werder-Star Torsten Frings von Meppen-Rauswurf überrascht

Torsten Frings, Ex-Star des SV Werder Bremen, wurde als Trainer des SV Meppen entlassen.
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Torsten Frings, Ex-Star des SV Werder Bremen, wurde als Trainer des SV Meppen entlassen.

Paukenschlag im Emsland: Torsten Frings ist nicht mehr Trainer des SV Meppen. Der Drittligist trennt sich vom ehemaligen Star-Profi des SV Werder Bremen und dessen Co-Trainer Björn Müller.

Update (14. April, 18.45 Uhr): Für einen Moment hat Torsten Frings die Nachricht sacken lassen. Gut zwei Stunden nach der Bekanntgabe des SV Meppen äußerte sich dann der Ex-Star des SV Werder Bremen zu seiner Entlassung als Trainer beim Drittligisten. „Auch für mich kam die heutige Beurlaubung natürlich überraschend“, schrieb der 44-Jährige auf Facebook.

Werder Bremen-Ex-Star Torsten Frings sah sich beim SV Meppen auf dem Weg zum Klassenerhalt

Denn das Saison-Ziel sei der Klassenerhalt gewesen und auf dem Kurs habe er sich mit seiner Mannschaft befunden. „Trotz schwierigster Rahmenbedingungen, schwerer Verletzungen wichtiger Spieler, vieler Ausfälle durch Corona, ist es uns gelungen, bisher das Saisonziel zu erreichen“, sagt Frings. Dem SV Meppen war das nicht überzeugend genug, nach den jüngsten Leistungen und Ergebnissen sah sich der Club zum Handeln gezwungen.

Torsten Frings, der eigentlich gehofft hatte, beim SV Meppen langfristig etwas aufzubauen, bemüht sich, in seiner Mitteilung nicht allzu nachtragend zu wirken, dankt also seinen Spielern und Sportvorstand Heiner Beckmann „sehr für das Vertrauen“ und drückt der Mannschaft „die Daumen, den Nicht-Abstiegsplatz zu halten und so die Saison erfolgreich zu beenden“. (han)

Zur ersten Meldung vom 14. April 2021 (15 Uhr):

„Extrem harte Entscheidung“ - Ex-Werder Bremen-Star Torsten Frings als Trainer des SV Meppen entlassen

Paukenschlag im Emsland: Torsten Frings ist nicht mehr Trainer des SV Meppen. Der Drittligist trennt sich vom ehemaligen Star-Profi des SV Werder Bremen und dessen Co-Trainer Björn Müller.

Damit reagiert der abstiegsgefährdete Club auf die zuletzt enttäuschenden Leistungen der Mannschaft, heißt es in einer Vereinsmitteilung vom Mittwoch. Als Tabellen-15. liegt der SV Meppen sieben Spiele vor Saisonende nur drei Punkte vor der Abstiegszone. Am Montag verloren die Meppener das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden mit 0:3. Torsten Frings, Ex-Profi des SV Werder Bremen, hatte die Niedersachsen im Sommer 2020 übernommen.

„Mir persönlich tut die Entscheidung leid“, sagt Meppens Sportvorstand Heiner Beckmann. „Ich war der festen Überzeugung, dass wir mit Torsten längerfristig etwas aufbauen können.“ Doch der Klassenerhalt habe oberste Priorität, die Mannschaft sei nun in der Pflicht. „Das ist eine extrem harte Entscheidung für den Verein. Wir sind der Überzeugung, dass es der richtige Impuls ist“, erklärt auch Vorstandssprecher Andreas Kremer. „Wir haben die große Erwartung, dass die Mannschaft jetzt aufwacht und realisiert, in welcher Situation wir uns aktuell befinden.“ Zunächst übernimmt nun Co-Trainer Mario Neumann in Abstimmung mit Torwarttrainer Andre Poggenburg und Athletiktrainer Daniel Vehring das Team.

Werder Bremen-Ex-Star Torsten Frings: Neuanfang als Trainer beim SV Meppen gescheitert

Für Torsten Frings ist das vorzeitige Ende beim SV Meppen ein weiterer Rückschlag in seiner noch jungen Trainer-Karriere. Die hatte er 2013 als Co-Trainer von Viktor Skripnik bei Werder Bremen begonnen. Als Skripnik 2016 bei den Profis entlassen wurde, verließ auch Frings den Club, bei dem er als Profi viele erfolgreiche Jahre verbracht hatte. Nach einer nur einjährigen Amtszeit beim SV Darmstadt 98 (2016 bis 2017), mit dem er in die Zweite Liga abstieg, war Frings lange ohne Job. Im Sommer 2020 wagte der Vize-Weltmeister von 2002 den Neuanfang beim SV Meppen in der Dritten Liga.

Es war ein Wechsel, der für viel Aufsehen sorgte. Torsten Frings stand für große weite Welt, Meppen für Provinz. Doch Frings und seine Bosse waren von dem Schritt überzeugt. „Hier gibt es alles, was man braucht, um erfolgreich sein zu können. Um Fußball zu spielen, braucht man ja keine goldenen Wasserhähne“, hatte Frings damals erklärt. Auch im Februar, als die sportliche Lage bereits angespannt war, sagte der 44-Jährige: „Ich fühle mich hier sehr wohl. In keiner Sekunde habe ich bereut, in Meppen angeheuert zu haben.“ Das Ruder konnte er nicht mehr entscheidend herumreißen. Nun ist das Kapitel SV Meppen beendet. (han)

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