Stimmen zu Kohfeldts Vertragsverlängerung

Frings: „Das hat Florian verdient“

Florian Kohfeldt und Torsten Frings waren gemeinsam Co-Trainer unter Viktor Skripnik.
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Florian Kohfeldt und Torsten Frings waren gemeinsam Co-Trainer unter Viktor Skripnik.

Florian Kohfeldt bleibt mindesten für weitere drei Jahre Chef-Trainer an der Weser.

Wir sprachen mit Werder-Größen über die Vertragsverlängerung.

Dieter Burdenski, Bremer Ehrenspielführer und Torwart-Ikone

„Für mich verkörpert Florian Kohfeldt ganz klar die Zukunft bei Werder. Er lässt einen Fußball spielen, der die Leute begeistert, der sie zurückgeholt hat zu Werder. Und der Fußball passt perfekt zur Mannschaft. Das ist ganz wichtig. Trainer und Mannschaft müssen eine Symbiose sein, es passt bei Kohfeldt und dem Team wie die Faust aufs Auge. Dass Werder da den Vertrag verlängert, war ein Selbstgänger – absolut logisch und gerechtfertigt.“

Thomas Eichin, Ex-Manager Werder Bremen

„Es ist für mich nichts Außergewöhnliches, dass Florian Kohfeldt einen langfristigen Vertrag bekommt. Es war klar, dass er diesen Vertrag bekommen würde, denn in der Mannschaft ist klar seine Handschrift zu erkennen. Er hat aus einer Mannschaft, die wie ein Absteiger aussah, eine Mannschaft gemacht, die in die andere Richtung gucken darf. Dabei ist Florian immer noch ein Trainer, der in der Entwicklung steckt. Aber die Entwicklung, die er bereits genommen hat, ist schon enorm. Für das, was ich bei ihm beobachte, kann ich ihm nur die Note 1+ geben.“

Torsten Frings, Werder-Legende und ehemals gemeinsam mit Kohfeldt Bremer Co-Trainer

„Ich freue mich für Florian. Den Vertrag hat er sich verdient, weil er super Arbeit leistet.“

Jürgen Born, ehemaliger Werder-Boss

„Florians Arbeit ist hervorragend, man sieht eine deutliche Handschrift. Und er kann sogar noch besser werden. Deswegen haben sie im sicherlich auch einen Drei-Jahresvertrag gegeben. Es ist eine tolle Belohnung für einen begeisternden Fußball.“

Klaus-Dieter Fischer (Werder-Ehrenpräsident)

„Das ist eine super Entscheidung für die Zukunft von Werder Bremen. Da beziehe ich auch das Trainerteam mit ein. Florian hat eine unglaubliche Kompetenz, das hat man in den letzten Wochen deutlich gesehen. Wenn man überzeugt von einer Sache ist, dann darf man auch lange Verträge abschließen. Und ich habe die Hoffnung, dass Florian weit über die drei Jahre hinaus für uns erfolgreich tätig sein wird. Etwas Besseres hätte Werder nicht passieren können."

Willi Lemke (Ex-Manager und Ex-Aufsichtsrat von Werder)

„Ich habe mich sehr über diese Nachricht gefreut. Florian ist ein sehr, sehr talentierter Trainer. Er trägt uns von Erfolg zu Erfolg. Ich wünsche ihm, dass es so bleibt und er damit die gleiche Chance wie Thomas Schaaf und Otto Rehhagel bekommt, ganz, ganz lange hier erfolgreich zu sein. Aber im heutigen Fußball ist das mit Prophezeiungen sehr schwierig, Trainer haben es noch schwieriger. sie sitzen auf einem Höllenstuhl. Ich drücke Florian ganz fest die Daumen, weil er ein sympathischer Mensch ist, der gerade alles richtig macht und dabei auf dem Boden geblieben ist."

Florian Kohfeldt: Seine Karriere in Bildern

Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23.
Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23. © gumzmedia
Viktor Skripnik, Florian Kohfeldt und Torsten Frings
Im Oktober 2014 wurde Skripnik nach der Entlassung Robin Dutts Cheftrainer bei den Profis. Seine Co-Trainer bei der U23, Kohfeldt und Torsten Frings, folgten ihm in die Bundesliga. © Gumz
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank.
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank. © gumzmedia
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück.
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Seit Oktober 2016 ist er dort als Trainer tätig und schaffte in der Saison 2016/17 den Klassenerhalt. © Gumz
Nach der Entlassung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer.
Nach der Entlassung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Kohfeldt genießt bei Werder eine sehr hohe Wertschätzung. „Er kann Spieler weiterentwickeln. Er hat eine klare Ansprache. Er ist ein intelligenter, junger, innovativer Trainer“, lobte Sportchef Frank Baumann nach Kohfeldts Beförderung. © Gumz
Florian Kohfeldt
Zwar setzte Kohfeldt in seinem ersten Erstliga-Spiel als Cheftrainer mit Werder neue Impulse, das Spiel gegen Eintracht Frankfurt ging durch ein spätes Gegentor trotzdem mit 1:2 verloren. © Gumz
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause.
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hatte Erfolg, wurde fest als Cheftrainer installiert und führte Werder aus der Abstiegszone in der Bundesliga. © Gumz
Florian Kohfeldt
Anfang April 2018 unterschrieb Kohfeldt einen Vertrag bei Werder bis 2021. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt blieb in der Saison 2017/2018 in allen zwölf Heimspielen als Cheftrainer ungeschlagen. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hat Werder eine neue Handschrift und Mentalität verpasst. Mit ihm soll es nun wieder dauerhaft aufwärts gehen. © Gumz
Der DFB verleiht Florian Kohfeldt den „Trainerpreis des deutschen Fußballs 2018“. Der „Trainer des Jahres 2018“ begeistert nicht nur an der Weser.
Der DFB verleiht Florian Kohfeldt den „Trainerpreis des deutschen Fußballs 2018“. Der „Trainer des Jahres 2018“ begeistert nicht nur an der Weser. © imago images/Jan Huebner
Der Chef bleibt an Bord - Ende Juli hat Florian Kohfeldt seinen Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert.
Der Chef bleibt an Bord - Ende Juli 2019 hat Florian Kohfeldt seinen Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert. © gumzmedia

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