Zweiter Kopfballtreffer in Serie

Klaassen: „Ich dachte, das Tor zählt nicht“

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Davy Klaassen traf für den SV Werder zum dritten Mal in Serie.

Bremen - Im ersten Moment der Jubel, ausgelassen, direkt vor der Ostkurve. Doch danach dauerte es gar nicht lange, und Davy Klaassen beschlichen Zweifel. Ernsthafte Zweifel. Schließlich hatte er gerade weit nach oben auf die Video-Leinwand im Weserstadion geschaut - und plötzlich das Gefühl bekommen, dass sein Tor womöglich irregulär gewesen sein könnte.

„Ganz ehrlich: Als ich die Bilder im Stadion gesehen habe, dachte ich, dass es Abseits war“, sagte der Niederländer nach Werders 2:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg über seinen Treffer zum 1:0. Um es gleich vorweg zu nehmen: Klaassen stand beim Kopfball in der 76. Minute nicht in der verbotenen Zone. Das Tor war absolut regelkonform. Während der 26-Jährige zum Jubeln abdrehte, machten sich auch die Freiburger bereits auf den Weg zum Anstoß - ehe die Bilder auf der Stadionleinwand für große Verwirrung sorgten. 

Die Perspektive, die im ausverkauften Weserstadion über die beiden überdimensional großen Bildschirme flimmerte, legte in der Tat den Schluss nahe, dass Klaassen im Abseits gestanden hatte, was dann wiederum für verspätete, deswegen aber nicht weniger heftige Proteste bei den Gästen sorgte. Mehrere Freiburger beschwerten sich bei Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus, die kurz darauf von den Video-Schiedsrichtern aus Köln Grünes Licht bekam: alles regulär, das Tor zählt. 

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Klaassens dritter Treffer im dritten Spiel in Serie

Für Werder war es der Grundstein auf dem Weg zum wichtigen Heimerfolg. Und für Klaassen bereits der dritte Treffer im dritten Spiel in Serie. Über sich selbst wollte der Mittelfeldspieler aber gar nicht so viel reden. Er rückte lieber das gesamte Team in den Fokus. „In der ganzen Rückrunde sind wir einfach effektiver als in der Hinrunde. Da haben wir auch schon gut gespielt, aber zu wenig Punkte geholt“, sagte Klaassen - und hielt fest: „Jetzt können wir auch Spiele entscheiden, wenn wir nicht so gut spielen.“ 

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Nicht glänzen, aber gewinnen - das könnte auch ein gutes Rezept für die kommenden beiden Spiele gegen den FC Bayern sein. Klaassen wäre das sicher ganz recht. An Werders Zielsetzung vor den Duellen in Bundesliga und Pokal betonte er jedenfalls: „Wir treten an, um zu gewinnen. Wie immer.“

Quelle: DeichStube

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