Vor der EM alles klar mit Torosidis?

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Der Grieche Vassilios Torosidis ist bei Werder im Gespräch.

Bremen - Klaus Allofs ist aus dem Urlaub zurück. Eine Woche Erholung hat sich der Werder-Boss gegönnt, nun bastelt er wieder an der neuen Mannschaft. Doch mit schnellen Entscheidungen rechnet er nicht: „Es ist eher unwahrscheinlich, dass diese Woche etwas passiert.“

Das gilt auch für Stürmer Nils Petersen, den die Bremer vom FC Bayern loseisen wollen. Es fehlt weiterhin grünes Licht vom Rekordmeister. „Wenn es etwas zu vermelden gibt, dann werden wir das tun“, gibt sich Allofs wortkarg.

Gleiches gilt auch zum heißesten Gerücht der letzten Tage. In griechischen Medien wird Vassilios Torosidis von Olympiakos Piräus mit Werder in Verbindung gebracht. Angeblich hat der Bundesligist schon ein Angebot für den Nationalspieler abgegeben. Zwei Millionen Euro Ablöse wollen die Bremer demnach für den 26-Jährigen, dessen Vertrag Ende Juni 2013 ausläuft, zahlen. Olympiakos ist zwar gesprächsbereit, möchte allerdings etwas mehr bekommen. „Ich gebe grundsätzlich keinen Kommentar mehr zu Spielern ab“, sagt Allofs. Der Sportchef möchte sich nicht mehr in die Karten schauen lassen.

Torosidis würde bestens zu Werder passen. Zum einen wäre der Nationalspieler eine sehr gute Alternative auf der rechten Abwehrseite, zum anderen kann er auch links verteidigen oder im defensiven Mittelfeld agieren. Sowohl Ablöse als auch Gehalt (derzeit verdient Torosidis 500 000 Euro jährlich) sollten trotz Sparzwangs für Werder machbar sein.

Auch Torosidis spielt mit. Der Grieche, der sehr gut mit Bremens Sokratis befreundet ist und mit ihm gemeinsam bei der EM verteidigt, bestätigte gestern noch einmal, dass er gerne in die Bundesliga will. Zu Werder mochte er sich nicht äußern. Aber er wünschte sich Klarheit noch vor dem EM-Start, um den Kopf für das Turnier frei zu bekommen. Möglicherweise hat Allofs doch noch schneller etwas zu vermelden, als er denkt. kni

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