Borowski-Kontrakt läuft im Sommer aus

Neuer Vertrag: Tim Borowski will bei Werder Bremen bleiben und glaubt an Kohfeldt-Verbleib

Tim Borowski will weiter als Co-Trainer für den SV Werder Bremen arbeiten - und ist sich sicher, dass er das auch in Zukunft unter Chef-Coach Florian Kohfeldt tun wird.
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Tim Borowski will weiter als Co-Trainer für den SV Werder Bremen arbeiten - und ist sich sicher, dass er das auch in Zukunft unter Chef-Coach Florian Kohfeldt tun wird.

Bremen – Etwas ungewöhnlich ist das beim SV Werder Bremen schon: Während der Vertrag mit Cheftrainer Florian Kohfeldt bis 2023 datiert ist, läuft das Arbeitspapier seines Co-Trainers Tim Borowski am Saisonende aus. Doch das soll sich schon bald ändern, wie sowohl Sportchef Frank Baumann als auch Borowski selbst der DeichStube bestätigt haben.

Die Spekulationen um die Zukunft von Florian Kohfeldt, der bei Borussia Mönchengladbach als heißer Kandidat auf die Nachfolge des künftigen Dortmunders Marco Rose gilt, spielen bei den Verhandlungen angeblich keine Rolle. „Wir sind in den Gesprächen, und die Tendenz geht ganz klar dahin, dass wir gemeinsam weitermachen werden“, sagt Tim Borowski. Baumann spricht sogar von einer „zeitnahen Entscheidung, die positiv ausfallen dürfte“. Womit der Sportchef eine Vertragsverlängerung meint, denn er betont ausdrücklich: „Wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Boro macht es wirklich gut.“ Eigentlich hätte der Vertrag schon im vergangenen Sommer verlängert werden sollen, aber aufgrund der schwierigen finanziellen Situation des SV Werder Bremen sei dieses Thema vertagt worden.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt holte Tim Borowski ins Trainerteam

Kohfeldt hatte bei seiner Beförderung zum Chefcoach im Herbst 2017 Ex-Profi Borowski in sein Trainerteam geholt. „Die letzten fast dreieinhalb Jahre waren sehr spannend. Es war wirklich alles dabei“, erinnert sich Borowski. In der ersten Saison gelang nach der Entlassung von Trainer Alexander Nouri die Rettung vor dem drohenden Abstieg. Dann wäre fast die Qualifikation für die Europa League gelungen. Und danach folgte der böse Absturz von Werder Bremen, der aber in der Relegation gerade noch rechtzeitig gestoppt werden konnte. „Mehr Erfahrungen kann man in so einer kurzen Zeit fast gar nicht sammeln.“ Zumal der 40-Jährige nebenbei auch noch die zeitintensive Ausbildung zum DFB-Fußballlehrer erfolgreich absolvierte.

Timo Borowski geht davon aus, dass Florian Kohfeldt bei Werder Bremen bleibt

Borowski könnte nun selbst eine Bundesliga-Mannschaft übernehmen, will er aber noch gar nicht. „Wir sprechen nur über die Fortsetzung meiner Rolle als Co-Trainer. Mit der Aufgabe bin ich sehr glücklich“, betont Borowski. Dabei spiele sein Chef Kohfeldt natürlich eine wichtige Rolle: „Meine Entscheidung hat auch mit ihm zu tun. Ich gehe davon aus, dass er bleibt. Mir ist auch nichts Anderes bekannt. Und an Spekulationen beteilige ich mich nicht.“ (kni)

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