Werder-Legende

Schaaf wehrt sich gegen Gerüchte

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Thomas Schaaf zum Trainergerücht: Es gibt „keinen Grund dafür“.

Bremen - Ups, Thomas Schaaf wurde am Montagmittag im Weserstadion gesichtet.

Das war natürlich mitten in der Diskussion um die Zukunft von Werder-Coach Alexander Nouri Futter für die Gerüchteküche. In einigen Medien wird Schaaf nämlich schon als möglicher Nachfolger gehandelt. Schließlich hatte Werder erst kürzlich bestätigt, dass der 56-Jährige ein Kandidat für den angedachten Posten des Technischen Direktors bei Werder ist.

Doch da würde viel vermengt, was nicht zusammengehört sagte der ehemalige Coach und beteuerte gegenüber der DeichStube, dass sowohl die eventuelle Zusammenarbeit als auch sein Besuch „nichts mit der Aktualität zu tun“ haben. Und das Trainergerücht? Es gibt „keinen Grund dafür“ , so Schaaf.

Für seine Anwesenheit im Stadion gab es eine ganz andere und einfache Erklärung. Er referierte für den Bund Deutscher Fußball-Lehrer vor Trainern der 60Plus-Generation. Da wurde viel aus der Vergangenheit berichtet. Anschließend ging es vor Medien auch um die Gegenwart. Natürlich wurde Schaaf zur sportlichen Situation seines Vereins gefragt, den er bis 2013 trainiert hatte. „Ich war am Sonntag auch im Stadion und wie alle anderen Beteiligten auch über den Auftritt enttäuscht“, berichtete Schaaf. Mehr wollte der 56-Jährige dazu aber nicht sagen.

Thomas Schaaf: Seine Karriere in Bildern

Thomas Schaaf
Schon mit elf Jahren spielt Thomas Schaaf in der Jugend des SV Werder Bremen, sein Bundesliga-Debüt gibt er in der Saison 1978/79 kurz vor seinem 18. Geburtstag. In der Saison 79/80 steigt er mit Werder ab. © imago
Thomas Schaaf
In der Zweiten Liga wird Schaaf zum Stammspieler, steigt nach nur einer Saison wieder auf und wird zur festen Größe in der Bundesliga. 1988 feiert er erstmals die Deutsche Meisterschaft. © imago
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Drei Jahre später folgt mit dem DFB-Pokal der nächste Titel. Schaaf hat in der Saison nur wenige Einsätze, fiebert im Elfermeterschießen von der Bank aus mit. © imago
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Der Pokalsieg läutet die goldene Ära ein, die mit dem Europapokal 1992 ihren Höhepunkt findet. Schaaf kommt im Finale für den verletzten Thomas Wolter ins Spiel. © imago
Thomas Schaaf
In den folgenden Jahren geht es wieder auf den Rathausbalkon: Werder holt 1993 die Schale erneut an die Weser... © imago
Thomas Schaaf
...und im Jahr darauf gibt es eine weitere Gravur auf dem DFB-Pokal. Thomas Schaaf (ganz rechts) ist da schon seltener auf dem Platz zu finden. 1995 beendet er seine Karriere nach 262 Bundesligaspielen. © imago
Thomas Schaaf
Auch nach dem Karriereende bleibt er dem Verein treu, wird erst Jugendtrainer und übernimmt 1999 kurz vor Saisonende die Profis. Er rettet die Mannschaft vor dem Abstieg und gewinnt einen Monat später seinen dritten Pokal – sein erster Titel als Trainer. © imago
Thomas Schaaf
2004 schafft er dann, was zuvor noch keinem bei Werder gelang: Seine Mannschaft holt zuerst die Meisterschaft... © nordphoto
Thomas Schaaf
...und dann noch den Pokal in die Hansestadt. Trainer Schaaf wird als Double-Coach zur Legende. © nordphoto
Thomas Schaaf
Zusammen mit Sportchef Klaus Allofs, seinem ehemaligen Teamkollegen, prägt er ein erfolgreiches Jahrzehnt der Grün-Weißen. © nordphoto
Thomas Schaaf
In dieser Zeit ist Werder Bremen Dauergast im internationalen Wettbewerb. Trainer Schaaf kleidet sich dem Anlass entsprechend. © nordphoto
Thomas Schaaf
Seinen letzten Titel holt er 2009: Bremen verliert zwar das Finale des UEFA-Cups, geht aber zehn Tage später in Berlin als Sieger vom Platz. © nordphoto
Thomas Schaaf
Als 2013 die Erfolge nach zwei schwierigen Spielzeiten ganz ausbleiben, trennt sich der Verein schließlich nach 14 Jahren von Thomas Schaaf. Länger war nur Otto Rehhagel bei Werder im Amt. © nordphoto
Thomas Schaaf
Nach nur einem Jahr kehrt Schaaf jedoch in die Bundesliga zurück. Es folgen kurze Anstellungen bei Eintracht Frankfurt (2014/15)... © nordphoto
Thomas Schaaf
...und Hannover 96 (2015/16). Nach knapp vier Monaten wird er von den Niedersachsen beurlaubt. Es ist seine bisher letzte Trainerstation. © nordphoto
Thomas Schaaf
Bei der EM 2016 ist er dann als Beobachter für die UEFA tätig. Im Oktober 2017 ist Thomas Schaaf im Gespräch als Kandidat für den geplanten Posten des Technischen Direktors bei seinem Heimatklub Werder Bremen. © Gumz
Seit dem 30. April 2018 ist klar: Thomas Schaaf kehrt zum SV Werder zurück und besetzt ab dem 1. Juli die Position des Technischen Direktors.
Seit dem 30. April 2018 ist klar: Thomas Schaaf kehrt zum SV Werder zurück und besetzt ab dem 1. Juli die Position des Technischen Direktors. © gumzmedia

Quelle: DeichStube

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