Sextett zur U 23

Versetzung in die vierte Liga

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Florian Hartherz

Bremen - Auf geht‘s für die U 23! Mit dem Heimspiel gegen den SV Wilhemshaven startet der Drittliga-Absteiger heute (19.00 Uhr) die Mission Wiederaufstieg. Mit dabei sind gleich sechs „Abgeordnete“ des Profi-Kaders.

Neben Stürmer Johannes Wurtz, Torwart Richard Strebinger und Mittelfeldmann Felix Kroos schickte Chefcoach Thomas Schaaf gestern auch Tom Trybull, Florian Hartherz und Florian Trinks runter in Liga vier. Eine Überraschung – speziell für Trybull und Hartherz. Beide gehörten in der Rückrunde der vergangenen Saison phasenweise zur Bundesliga-Stammelf. Nun beginnt die Saison für sie gegen Wilhelmshaven. Erklärung Schaaf: „Sie sollen in der U 23 spielen, wenn sie nicht die Möglichkeit haben, sich im Profi-Team zu beweisen.“ Heißt: Für den „Liga-total-Cup“ am Wochenende in Hamburg hätte das Sextett keine Rolle gespielt, also kann es sich die Spielpraxis woanders holen.

Avdic selbst für die U 23 nicht gut genug

Trybull, Hartherz und Trinks als erste Opfer des Konkurrenzkampfs – das muss erstmal verarbeitet werden. „Das ist schon ein bisschen ungewohnt“, gibt Trybull (19) zu. Er hatte im vergangenen Halbjahr den Aufstieg zu den Profis geschafft und in der Rückrunde 15 von 17 Spielen absolviert. Jetzt gibt er sich selbstkritisch: „Hauptsächlich liegt’s doch an mir. In der Vorbereitung habe ich noch nicht gezeigt, was ich kann. Ich hoffe, dass der Einsatz in der U 23 nur eine Momentaufnahme ist.“

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Linksverteidiger Florian Hartherz (19/zehn Bundesliga-Einsätze) spricht von einem „kleinen Rückschlag“ und ebenfalls vom eigenen Verschulden: „Ich weiß, dass ich das Zeug habe, auf meiner Position ein Großer zu werden. Aber dafür muss ich Gas geben.“ Auch und erst recht in der Regionalliga.

Dabei erwartet Schaaf von den Jung-Profis „gar nicht, dass sie in der U 23 brillieren. Was ich erwarte, ist, dass sie sich mit der Aufgabe voll identifizieren.“

Den Schweden Denni Avdic hätte der Werder-Trainer auch in die Regionalliga versetzen können. Hat er aber nicht. Grund: Der Schwede ist dermaßen weit davon entfernt, die Anforderungen zu erfüllen, dass es nicht mal für die U 23 reicht. Schaafs Erläuterung kommt einer Bankrotterklärung für den 23-Jährigen gleich: „Er muss erstmal verstehen, was wir von ihm erwarten.“ · csa

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