Zwei Testspieler in Belek

Morris kommt, Kleinheisler auch

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Laszlo Kleinheisler

Belek - Die beiden Testspiele gegen Drittligist Erzgebirge Aue (14 Uhr) und direkt danach gegen den türkischen Erstligisten Sivasspor (16 Uhr) wird Jordan Morris am Sonntag noch nicht sehen können. Der Stürmer aus den USA soll erst am späten Abend im Quartier von Werder Bremen in Belek ankommen und morgen dann seine ersten Einheiten mit den Bremern bestreiten.

Dann kann er sich bis zum Ende des Trainingslagers am Samstag für ein Engagement beim Bundesligisten empfehlen. „Wir gucken uns genau an, ob er bei uns reinpassen könnte“, sagte Sportchef Thomas Eichin.

Gleiches gilt für Laszlo Kleinheisler (21). Der ungarische Mittelfeldmann und Nationalspieler, der seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei Meister Videoton FC nicht verlängern möchte und deshalb zur Reserve abgeschoben wurde, absolviert ein dreitägiges Probetraining bei Werder. Kleinheisler kommt am Dienstag, wird dann mittrainieren und am Freitag im Test gegen Inter Baku auch spielen. „Er ist uns positiv aufgefallen. Und wir haben uns auch noch mal bei Nationaltrainer Bernd Storck erkundigt“, sagte Werders Sportdirektor Rouven Schröder. Unter anderem waren Werder-Scouts beim EM-Qualifikations-Playoffspiel der Ungarn in Norwegen, als Debütant Kleinheisler das Tor des Tages schoss.

Bevor etwas entschieden wird, will Werder das Duo live erleben. Den 21-jährigen US-Nationalspieler Morris (sieben Einsätze), der bisher für die Stanford University spielte, inzwischen vertragslos und demnach ablösefrei ist, hat Schröder beim Länderspiel der USA in Deutschland sowie bei einem Besuch in den Vereinigten Staaten bereits beobachtet – sein erster Eindruck: „Er ist ein sehr selbstbewusstes Kerlchen auf dem Platz. Nicht gerade schmächtig, sondern bullig. Er kann sich bewegen. Und wenn man noch für eine College-Mannschaft spielt, aber auch schon für das A-Team seines Landes, ist das schon mal eine Aussage.“ Schröder bremst jedoch auch ein wenig und sagt: „Wir sollten die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Lassen wir ihn doch erst mal hier ankommen.“

mr

Tag drei in Belek:

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