Werder mit 1:3 gegen den FC Bayern

Werder-Kapitän Niklas Moisander: „Bringt uns nicht von unserem Weg ab“ – Stimmen zur Niederlage gegen den FC Bayern

Kapitän Niklas Moisander verspricht: Die Niederlage gegen den FC Bayern München wird den SV Werder Bremen nicht aus der Bahn werfen.
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Kapitän Niklas Moisander verspricht: Die Niederlage gegen den FC Bayern München wird den SV Werder Bremen nicht aus der Bahn werfen.

Bremen - Der SV Werder Bremen ist mit der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern noch gut bedient – der Sieg der Münchner im Weserstadion hätte deutlich höher ausfallen können. Für Werder aber kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Die Stimmen zum Spiel von Kapitän Niklas Moisander, Cheftrainer Florian Kohfeldt und Co..

Niklas Moisander (Werder-Kapitän): „Bayern München ist aktuell in sehr guter Form und dann schwer zu schlagen. Wir haben alles reingeworfen.  Wir haben aber zu spät angefangen zu kämpfen und das Tor erzielt. Heute müssen wir zugeben: Bayern war besser. Wir haben unser Bestes versucht, aber es war nicht genug. Die Niederlage bringt uns aber nicht von unserem Weg ab. Wir sind optimistisch. Ich denke, wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir eine Einheit sind und für jeden Punkt kämpfen. Im Moment ist die Situation gut, aber wir wissen auch, dass es noch nicht vorbei ist. Wir haben jetzt weitere schwierige Spiele vor uns, also müssen unsere Sinne geschärft sein. Die Position, in die wir uns gebracht haben, ist positiv. Wir glauben daran, dass sie es am Ende der Saison immer noch ist.“

Werder Bremen gegen den FC Bayern: „Eine verdiente Niederlage“ - die Stimmen zum Spiel

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Eine verdiente Niederlage. Wir haben es nicht geschafft, die teilweise sehr gute Feldpositionierung in der Spieleröffnung und den Mut, den wir hatten, von hinten rauszuspielen, in Tempoaktionen nach vorne umzumünzen. Da waren wir nicht gut. Ganz am Ende hat man gesehen, was wir eigentlich wollten. Aber wir haben es nicht geschafft, die entscheidenden Situationen gut zu verteidigen. Ich finde nicht, dass Bayern uns hergespielt hat, aber wir haben dann diese Einzel-Zweikämpfe nicht gewonnen. Was die Mentalität angeht, waren wir ganz nahe am Limit. Vielleicht war nicht jeder an seinem Leistungslimit, was ich aber auch nicht allen vorwerfen kann, weil es alle probiert haben. Und die Bayern waren heute auch einfach sehr gut.“

Kevin Möhwald (Werder-Profi): „Ich glaube, dass wir von Hinten teilweise ganz gut herausgespielt haben, aber die Bayern haben heute einen extrem-klasse Auftritt hingelegt. Sie haben viele Chancen herausgespielt, wir hätten uns die eine oder andere Chance mehr herausspielen müssen – die Räume waren durchaus da. Das müssen wir uns ein bisschen vorwerfen, sonst haben wir ein ordentliches Spiel gemacht. Aber Bayern war einfach sehr stark heute.

Ömer Toprak (Werder-Verteidiger): Wenn du gegen Bayern gewinnen willst, brauchst du einen Super-Tag. Den hatten wir heute nicht. Die Bayern haben es sehr, sehr gut gemacht. Natürlich ist es bitter, wenn du das erste Gegentor nach einer Standard bekommst – das spielt dann den Münchnern in die Karten. Dann lassen sie uns laufen, wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen – dann steht es 2:0 und dann wird es natürlich schwer.

„Am Ende war es nicht genug“ - die Stimmen zur Niederlage des SV Werder Bremen gegen den FC Bayern

Josh Sargent (Werder-Stürmer):  „Es ist nie einfach gegen Teams wie Bayern München. Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel sein würde. Leider haben wir keinen Punkt einfahren können. Insgesamt war es in dieser Woche hart – drei Spiele in sechs Tagen sind nicht einfach. Besonders nicht gegen Bayern München. Wir haben definitiv versucht, es noch einmal zu drehen. Leider war es am Ende nicht genug.“

Thomas Müller (FC Bayern-Profi): „Ab Minute zehn habe ich uns ein bisschen frischer gesehen, ein bisschen aktiver. Und auch in der zweiten Halbzeit hatten wir dann nicht nur die Spielkontrolle, sondern uns auch immer wieder gefährliche Situationen herausgespielt. Aus meiner Sicht hätten wir deutlich mehr Tore schießen müssen, aber wir hatten auch viel Aluminium dabei. Dementsprechend geeht der Sieg absolut in Ordnung, auch wenn wir hinten raus noch ein Gegentor zugelassen haben – das konnten wir heute verkraften.“

 Mit Material von Sky und Werder.de

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