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„Keine Leistung, für die man sich eingraben muss, aber...“: Die Stimmen zur Werder-Niederlage gegen Dortmund

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Von: Malte Bürger, Fynn Walenziak, Björn Knips

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Werder Bremen unterliegt Borussia Dortmund mit 0:2 (0:0). Die Stimmen von Niclas Füllkrug, Ole Werner und Co. zum Spiel.
Werder Bremen unterliegt Borussia Dortmund mit 0:2 (0:0). Die Stimmen von Niclas Füllkrug, Ole Werner und Co. zum Spiel. © gumzmedia

Der SV Werder Bremen unterliegt Borussia Dortmund am 20. Spieltag mit 0:2 (0:0). Dabei zeigten die Bremer gute Ansätze, mussten sich aber der individuellen Qualität des Gegners letztlich beugen. Die Stimmen zum Spiel.

Ole Werner (Trainer des SV Werder Bremen): „Dass der Sieg verdient ist, da brauchen wir nicht drumherum zu reden. Wir sind in beide Halbzeiten schlecht gestartet. Danach konnten wir, speziell in der ersten Halbzeit, das Spiel dann ausgeglichen gestalten und hatten gute Möglichkeiten, selber in Führung zu gehen. Wir hatten zu viele Ballverluste und es zu oft zu unsauber gespielt, denn eigentlich sind wir in einige gute Umschaltmomente gekommen. In der zweiten Halbzeit lief es dann ähnlich. Wir erwischen einen schlechten Start und beruhigen das Spiel dann. Das 0:1 ist total unnötig, da waren wir viel zu passiv. Dann haben sich Räume für Dortmund ergeben, die sie gut genutzt haben. Danach hatten wir wieder die ein oder andere Möglichkeit, aber es war insgesamt zu ungenau. Das war keine Leistung, für die man sich eingraben muss, aber auch keine, mit der wir Borussia Dortmund schlagen können.“

Niclas Füllkrug (Stürmer des SV Werder Bremen): „Dortmund hat mit einer sehr viel klareren Idee hinten herausgespielt. Das war dann am Ende entscheiden. Vorne haben sie dann natürlich auch viel Qualität. Da wurden uns ein Stück weit die Grenzen aufgezeigt. Wir spielen heute wieder Bälle, die gehen gar nicht. Auch unsere Angriffe spielen wir vorne schlecht aus. Das haben wir die letzten beiden Spiele deutlich besser gemacht. Insgesamt war es heute keine gute Leistung von uns.“

Werder Bremens Maximilian Philipp: „Brauchen den Kopf jetzt nicht hängen zu lassen“

Jiri Pavlenka (Spieler des Spiels bei Werder Bremen): „Das Spiel von uns war nicht so schlecht, aber wir sind natürlich trotzdem enttäuscht. Wir wollten eigentlich etwas mehr zu Hause gegen den BVB zeigen und natürlich nicht verlieren. Es ist ganz normal, dass man gegen Dortmund unter Druck gerät. Trotzdem müssen wir etwas fokussierter sein, weil wir direkt zu Beginn der ersten Halbzeit wieder eine große Chance zulassen. Es ist natürlich super, dass wir zuletzt zwei Mal gewonnen und 27 Punkte haben – aber wir haben zu Hause gespielt und da wollen wir die Punkte holen.“

Maximilian Philipp (gab sein Debüt für Werder Bremen): „Es hat mir persönlich Spaß gemacht, ich habe ja lange nicht mehr gespielt. Ich glaube wir haben es gegen eine Spitzenmannschaft aber lange offengehalten. Die erste Halbzeit war ausgeglichen, in der zweiten gehen wir dann in Rückstand. Da ist es dann schwer gegen eine so konterstarke Mannschaft zurückzukommen. Wir haben alles reingeworfen und wollten den Ausgleich, aber dann kriegen wir das 0:2 und dann wird es nochmal schwerer. Wir brauchen den Kopf jetzt aber nicht hängen zu lassen. Nächste Woche geht’s weiter.“

Werder Bremens Ole Werner zum ersten Gegentor: „Da waren wir viel zu passiv“

Milos Veljkovic (stand nach drei Spielen wieder in Werder Bremens Startelf): „Ich glaube, dass es in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel war. In der zweiten Halbzeit sind wir dann schlecht gestartet und spielerisch ist Dortmund eine Top-Mannschaft. Wir waren in ein bis zwei Situationen etwas passiv. Das haben sie gnadenlos ausgenutzt. Ich denke, der letzte Pass und die Entschlossenheit haben uns speziell im zweiten Durchgang gefehlt. Dann sind wir durch die schnellen Spieler und Konter vom BVB ins Springen gekommen. 

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Julian Brandt zum Sieg von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen: „Mit einer starken Bank in unsere Richtung gekippt“

Edin Terzic (Trainer von Borussia Dortmund): „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung und eigentlich gut ins Spiel gekommen. Danach wurde es aber ein offenes Spiel und unsauber von uns. Dann haben wir uns aber im zweiten Abschnitt deutlich gesteigert. Wenn man sich das ganze Spiel dann anschaut, ist der Sieg verdient. Das ist alles andere als leicht, in Bremen zu bestehen.“

Julian Brandt (Dortmunds Torschütze zum 0:2): „ Wir waren heute sehr Effizienz. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, dann war es kein Offensivspektakel von uns. Wir hatten eigentlich viele gute potenzielle Chancen, die dann nicht gut ausgespielt waren. Werder hat auch viel Ballbesitz gehabt. Dann haben wir es aber mit einer starken Bank in unsere Richtung gekippt.“

Nico Schlotterbeck (Verteidiger von Borussia Dortmund): „Ich glaube, dass die erste Halbzeit echt ausgeglichen war. In der zweiten Halbzeit haben wir Werder Bremen dann ins Laufen gebracht und ein bisschen müde gemacht. Nach dem Tor gab es dann natürlich mehr Räume für uns, die wir genutzt haben. Wir haben allgemein gut verteidigt heute.“

Mit Material von Sky

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