Sternbergs Planänderung: Bundesliga statt Uni

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Werder-Profi Sternberg

Als Janek Sternberg im Sommer 2013 zu Werder Bremen wechselte, da „verzichtete er auf alles“, erinnert sich Viktor Skripnik. Der heutige Chefcoach des SV Werder hatte den talentierten Abwehrspieler damals überredet, den Profi-Vertrag beim Hamburger SV zu zerknüllen und in Bremen als Amateur in der U23 neu anzufangen.

„Er hat sofort ja gesagt“, sagt Skripnik. Und Sternberg, so viel lässt sich sagen, hat seine Entscheidung bis jetzt nicht bereut.

In Hamburg habe sich das Dasein als Profi ohnehin „nicht echt angefühlt“, meint der Linksverteidiger, der beim HSV nur so etwas wie ein Quotenprofi war – einer, der half, die Forderung der DFL nach eigenen Talenten und deutschen Spielern im Kader zu erfüllen. Spielen durfte er aber nur in der U23, die Bundesliga blieb Sperrgebiet für ihn. „Man hat zwar nie gesagt, dass ich ein Quotenprofi bin, aber es kam mir schon so vor“, meint Sternberg rückblickend.

Auch bei Werder hat es gedauert, bis er zu seinem Bundesliga-Debüt kam. 17 Monate Anlauf hat er genommen, dann ging alles ganz flott: fünf Bundesliga-Spiele und der Profi-Vertrag bis 2017. „Für mich war klar, dass ich hier unterschreiben würde, wenn ich ein Angebot bekomme. Hier fühlt man sich wohl – mit dem Trainer und der Mannschaft. Da musste ich nicht lange überlegen“, erklärt der Bremer Newcomer. Zwischenzeitlich hatte er sogar schon daran gedacht, parallel zum (Regionalliga-)Fußball ein Studium zu beginnen. Sportbusiness, Management – etwas in diese Richtung. Aber das hat sich mit dem „echten“ Profi-Vertrag in der Tasche vorerst erledigt.

csa

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