Skripnik erklärt die frühe Auswechslung

Sternbergs Dank

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Janek Sternberg wird nach seiner Auswechslung von den Co-Trainern Florian Kohfeldt und Christian Vander getröstet.

Bremen - Wenn ein junger Spieler noch vor der Halbzeit ausgewechselt wird und nicht verletzt ist, dann gilt er als verbrannt. Jeder weiß das – auch Werder-Coach Viktor Skripnik. Trotzdem hat er Janek Sternberg am Samstag gegen Hannover in dessen erst zweitem Bundesliga-Spiel nach nur 38 Minuten vom Feld geholt. „Das ist doch ganz normal“, meinte Skripnik: „Ich habe ihm das in der Pause erklärt und mich entschuldigt, dass ich das tun musste. Aber es war richtig, denn wir haben danach mit Santiago Garcia kein wichtiges Kopfballduell mehr auf der linken Seite verloren.“

Die Hannoveraner hatten Sternberg als Schwachstelle ausgemacht, ihn immer wieder mit hohen Bällen eingedeckt – und gegen den bulligen Jimmy Briand war Sternberg hilflos. „Janek hat mir zugestimmt und gesagt: ,Der war echt gut, zwei Mal so dick wie ich. Der marschiert mit mir und Ball in unseren Strafraum.’ Er hat sich fast dafür bedankt, dass ich ihn runtergenommen habe“, berichtete Skripnik. Natürlich sei das „bitter so kurz vor der Pause“, aber es gehe gerade jetzt einzig um das Wohl der Mannschaft: „Das sieht Janek genauso, und das ist echt wichtig.“

kni

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