Quartett kämpft um Startplatz

Startelf gegen Worms: Auf den Flügeln will sich Kohfeldt „nicht festlegen“

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Wen lässt Florian Kohfeldt gegen Wormatia Worms auflaufen? Der Werder-Trainer hat die Qual der Wahl.

Bremen - Werder-Cheftrainer Florian Kohfeldt dürfte bereits eine klare Vorstellung davon haben, welche Startelf er im Pokal gegen Wormatia Worms (Samstag, 15.30 Uhr) auflaufen lässt. Insbesondere auf den offensiven Außenbahnen will sich der Coach aber bis zuletzt alle Optionen offen halten.

Jiri Pavlenka im Tor, eine Viererkette mit Theodor Gebre Selassie, Niklas Moisander, Milos Veljkovic und Ludwig Augustinsson. Philipp Bargfrede auf der Sechs, Maximilian Eggestein und Davy Klaassen auf den Halbpositionen, Max Kruse in der Angriffsmitte und auf den Flügeln Milot Rashica und Florian Kainz – so war Werder in in den letzten Test gegen den FC Villarreal (2:3) gestartet.

Die Anfangsformation der Generalprobe als Wink für den Saisonstart in Worms? Ganz bestimmt, doch auf den Flügeln könnte es noch personelle Veränderungen geben. Denn mit mit Yuya Osako und Martin Harnik (aktuell angeschlagen) in der Hinterhand, hat Coach Kohfeldt fast schon ein Luxusproblem. „Auf den beiden Außenpositionen will ich nicht von Vorteilen für irgendwen sprechen. Da will ich mich nicht festlegen“, sagte Kohfeldt nach dem Spiel gegen Villarreal, er habe das „mit allen vier Beteiligten besprochen.“

Kampf um die Pokal-Startelf

Die Entscheidung, wer gegen Worms beginnen darf, sei also noch nicht gefallen, neben der Tagesform würden auch taktische Überlegungen eine Rolle spielen: „Das sind die Positionen, wo ich gerne wechsle. Von daher schauen wir uns die Trainingswoche an und dann gucken wir, was wir im Pokal brauchen.“

Am Montag hat die Werder-Mannschaft frei, am Dienstag starten die Grün-Weißen in die Vorbereitung auf Wormatia Worms. Dann geht es auch für Rashica, Kainz, Harnik und Osako in die finale Phase im Kampf um die Pokal-Startelf. „Die Konkurrenzsituation ist gut für uns“, so Kainz, „wir pushen uns gegenseitig.“

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Florian Kohfeldt: Seine Karriere in Bildern

Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23.
Florian Kohfeldt spielte von 2001 bis 2009 in Werders dritter Mannschaft, wechselte dann ins Trainerfach. Als Co-Trainer von Viktor Skripnik war er vier Jahre lang bei der U17 tätig, in der Saison 2013/14 dann auch bei Werders U23. © gumzmedia
Viktor Skripnik, Florian Kohfeldt und Torsten Frings
Im Oktober 2014 wurde Skripnik nach der Entlassung Robin Dutts Cheftrainer bei den Profis. Seine Co-Trainer bei der U23, Kohfeldt und Torsten Frings, folgten ihm in die Bundesliga. © Gumz
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank.
In 70 Pflichtspielen der Profis saß Kohfeldt auf der Werder-Bank. © gumzmedia
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück. 
Nachdem Skripnik im September 2016 gehen musste und U23-Trainer Alexander Nouri seinen Posten übernahm, kehrte Kohfeldt zu Werders U23 zurück.  © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Seit Oktober 2016 ist er dort als Trainer tätig und schaffte in der Saison 2016/17 den Klassenerhalt. © Gumz
Nach der Entlassung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer.
Nach der Entlassung von Alexander Nouri am 30. Oktober 2017 übernahm Fußballlehrer Kohfeldt die Bundesliga-Mannschaft interimsweise als Cheftrainer. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Kohfeldt genießt bei Werder eine sehr hohe Wertschätzung. „Er kann Spieler weiterentwickeln. Er hat eine klare Ansprache. Er ist ein intelligenter, junger, innovativer Trainer“, lobte Sportchef Frank Baumann nach Kohfeldts Beförderung. © Gumz
Florian Kohfeldt
Zwar setzte Kohfeldt in seinem ersten Erstliga-Spiel als Cheftrainer mit Werder neue Impulse, das Spiel gegen Eintracht Frankfurt ging durch ein spätes Gegentor trotzdem mit 1:2 verloren. © Gumz
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause.
Doch unter Kohfeldt ging es aufwärts. Am 10. November meldete Werder Vollzug: Kohfeldt bleibt Cheftrainer - zunächst bis zur Winterpause. © gumzmedia
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hatte Erfolg, wurde fest als Cheftrainer installiert und führte Werder aus der Abstiegszone in der Bundesliga. © Gumz
Florian Kohfeldt
Anfang April 2018 unterschrieb Kohfeldt einen Vertrag bei Werder bis 2021. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt blieb in der Saison 2017/2018 in allen zwölf Heimspielen als Cheftrainer ungeschlagen. © Gumz
Florian Kohfeldt
Florian Kohfeldt hat Werder eine neue Handschrift und Mentalität verpasst. Mit ihm soll es nun wieder dauerhaft aufwärts gehen. © Gumz

Quelle: DeichStube

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