Nach Kopf-ab-Geste

Djilobodji für zwei Spiele gesperrt

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Werder-Profi Papy Djilobodji

Frankfurt/Bremen - Werder Bremens Abwehrspieler Papy Djilobodji ist vom DFB-Sportgericht für seine Kopf-ab-Geste im Mainz-Spiel mit einer Sperre von zwei Partien belegt worden. Zudem muss der 27-Jährige eine Geldstrafe zahlen.

Djilobodji ist damit für sein "krass sportwidriges Verhalten", wie es in der Pressemitteilung des DFB heißt, bestraft worden. Neben der Sperre muss der Senegalese 15.000 Euro zahlen. Das Sportgericht blieb mit dem Urteil unter der Forderung des DFB-Kontrollausschusses, der eine Sperre von drei Spielen angestrebt hatte.

Djilobodji wird den Grün-Weißen dennoch bei den kommenden drei Partien fehlen, da er im Spiel gegen Mainz seine fünfte gelbe Karte gesehen hatte. Die Gelbsperre muss der Innenverteidiger im Anschluss an die Zwei-Spiele-Sperre für die Kopf-ab-Geste absitzen.

Zur Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz: "Die Fälle Papy Djilobodji und Deniz Naki (Anm. d. Red.: Naki wurde für drei Spiele gesperrt) unterscheiden sich darin, dass der ehemalige Spieler des FC St. Pauli damals nach einem Torerfolg in demonstrativer und provozierender Art und Weise vor der Tribüne die 'Hals-Abschneide-Bewegung' gemacht hat. Im vorliegenden Fall hat der Mainzer Gegenspieler Pablo de Blasis nach Anhörung des Sportgerichts diese Bewegung in der Spielsituation nicht wahrgenommen."

Die Bremer haben dem Urteil bereits zugestimmt, damit ist es rechtskräftig. "Die Sperre‎ von Papy Djilobodji trifft uns hart und stellt natürlich einen eklatanten Wettbewerbsnachteil im Abstiegskampf dar. Ich kann deshalb nicht sagen, dass ich das Urteil mit Freude aufgenommen habe. Wir werden jetzt aber nicht rumjammern, sondern die Situation professionell annehmen", wird Werders Sportchef Thomas Eichin auf der Clubhomepage zitiert.
mib

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