Verständnis für aufkommende Unruhe

Werder hofft auf seine Fans

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Clemens Fritz will die Nerven der Fans nicht noch weiter strapazieren.

Bremen - Clemens Fritz ist seit 2006 Profi bei Werder und hat schon einige Höhen und Tiefen erlebt. Die derzeitige Situation ist für den 33-jährigen Kapitän aber die schwierigste. „Das kann man so sagen“, räumte Fritz gestern ein und ergänzte: „Die Lage ist dramatisch, ganz klar.“ Angesichts des letzten Platzes in der Bundesliga und noch immer andauernder Sieglosigkeit werden die Werder-Fans immer unruhiger. „Das muss man verstehen“, findet Trainer Robin Dutt, „aber ich hoffe, sie unterstützen uns weiter wie bisher.“

Knapp 7000 Werder-Fans hatten ihr Team am Samstag trotz erschwerter Anreise wegen des Lokführerstreiks nach München begleitet – und sahen eine 0:6-Klatsche. „Als Fan wäre ich sehr enttäuscht und sauer. Da kann man sich nur entschuldigen“, meinte Sportchef Thomas Eichin hinterher kleinlaut. Fritz sieht es ähnlich. „Dass wir die Nerven unserer Fans so sehr strapazieren, wollen wir natürlich alle nicht“, sagte der Kapitän und fügte hörbar besorgt an: „Irgendwann sind sie mit ihrer Geduld am Ende. Umso wichtiger ist es, dass von uns am Freitag gegen Köln eine Reaktion kommt.“

Darauf setzt auch Eichin: „Wir können nicht darauf hoffen, dass uns irgendjemand hilft. Wir müssen mutig ins Spiel gehen, dem Druck standhalten und die Nerven bewahren.“

mr

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