Schwarzwald-Stadion ein Sonderfall

Kohfeldt warnt vor Freiburger Besonderheiten

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Florian Kohfeldt gegen Christian Streich - das erste Duell der beiden Trainer gewann der Bremer im DFB-Pokal-Achtelfinale im Dezember.

Bremen/Freiburg - Schalke geschlagen, Wolfsburg auch - nun soll für Werder in Freiburg der nächste Schritt hinaus aus dem Tabellenkeller gelingen.

Bei einem Sieg würden die Bremer am Tabellenzwölften vorbeiziehen und sich damit eine hervorragende Ausgangslage vor dem Nordderby gegen den Hamburger SV (24. Februar) verschaffen. „Wir dürfen uns keine Sekunde Luftholen erlauben“, sagt Trainer Florian Kohfeldt, der in Freiburg mit einem „Kampf über 90 Minuten“ rechnet.

Zwei Spiele hat es in der laufenden Saison bereits zwischen Werder und Freiburg gegeben, beide im Weserstadion. Das Hinspiel in der Bundesliga endete mit 0:0, im Achtelfinale des DFB-Pokals setzte sich Werder mit 3:2 durch. Vor der Abreise in den Breisgau warnt Kohfeldt: „Freiburg ist zu Hause aber etwas ganz anderes als auswärts. Wir müssen uns auf ein besonderes Spiel einstellen.“ Aus Sicht des Trainers hat das viel mit dem Schwarzwald-Stadion zu tun.

Freiburger Spielfeld eigentlich zu klein und mit Gefälle

„Der Platz dort ist gefühlt ein Quadrat“, berichtet Kohfeldt - und tatsächlich: Seit Jahren schon spielen die Freiburger mit einer Ausnahmegenehmigung der Deutschen Fußball-Liga, weil sie die verbindlich geregelten Platzmaße (105x68 Meter) als einziger Bundesligist um fünf Meter unterschreiten. Eine weitere Besonderheit: Der Freiburger Platz hat ein Gefälle, der Höhenunterschied zwischen den beiden Toren beträgt knapp einen Meter.

Auf all das muss sich Werder am Samstag einstellen, aber auch auf einen Gegner, der laut Kohfeldt nur schwer auszurechnen ist. „Sie spielen sehr kompakt in den verschiedensten Grundordnungen. Ich kann nicht sagen, ob Freiburg im klassischen 4-4-2, im 4-4-2 mit Raute, im 3-4-3 oder im 3-5-2 spielt. Das ist alles möglich.“

Kohfeldt erwartet „sehr hohe taktische Flexibilität“

Werders Trainer fordert deshalb auch von seiner Mannschaft eine „sehr hohe taktische Flexibilität“ und geht von einem Spiel aus, „in dem wir uns viel erarbeiten müssen“. Als Beispiel führte Kohfeldt den Leverkusener Auftritt im Breisgau an. Die Partie endete Anfang Februar mit 0:0, weil sich der Champions-League-Aspirant gegen den Abstiegskandidaten nicht entscheidend durchsetzen konnte.

„Freiburg ruft als Mannschaft eine sehr hohe Bandbreite ab“, hält Kohfeldt fest. Die gute Nachricht: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Werder damit umzugehen weiß. Elf Siege und 40 Tore erzielten die Bremer in 17 Auftritten an der Dreisam – da kann nicht einmal der FC Bayern mithalten. In der Vorsaison gelang den Bremern ein deutlicher 5:2-Erfolg. Fakten, die sicher kein schlechtes Omen sind.

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Quelle: DeichStube

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