Sparen und Sponsoren suchen

Bremen - Keine Verkäufe von „teuren“ Spielern in Aussicht, kein Geld für Neuzugänge: Steht es um Werder Bremen wirklich so schlimm? Trifft der Sparzwang auch andere Bereiche dieses Wirtschaftsunternehmens? Nein, der Pleitegeier kreist noch nicht über dem Weserstadion.

Und Entlassungen in der Geschäftsstelle zum Ausschöpfen weiterer Einsparpotenziale standen nie zur Debatte. „Bei dieser dünnen Personaldecke im administrativen Bereich die Hebel anzusetzen, würde uns auch keinen neuen Innenverteidiger finanzieren“, urteilte Werders Marketingmanager Klaus Filbry. Denn über seine Verhältnisse lebe der Verein nicht: „Wir versuchen immer, sehr kostenbewusst mit allen Themen umzugehen.“

Immerhin: Die weggebrochenen Einnahmen durch die Insolvenz der Bremer Reederei „Beluga“ als einem der Hauptsponsoren „haben wir durch neue und erhöhte Sponsoring-Verträge kompensiert“. Und die dem Umbau des Weserstadions geschuldeten Zusatzausgaben seien ebenfalls gedeckt – durch Mehreinnahmen aus der Nutzung dieser Arena. „Wenn wir in der Dritten Liga spielen würden, wäre das natürlich ein anderes Thema“, gibt Filbry zu bedenken. Alle Kalkulationen beruhen also auf dem sportlichen Erfolg.

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