Wer stürmt? Manneh, Schmidt trainieren mit

Auch das noch: Sorge um Gnabry

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Serge Gnabry

Bremen - Eben noch das traumhaft schöne, wenn auch wertlose Tor gegen Borussia Mönchengladbach, jetzt schon wieder Verletzungssorgen: Serge Gnabry fehlte gestern beim ersten Training unter Alexander Nouri. Wegen leichter Adduktorenprobleme übte der 21-Jährige nicht mit der Mannschaft. Ob Gnabrys Einsatz morgen gegen Mainz 05 gefährdet ist, konnte Nouri noch nicht sagen. Es müsse „kurzfristig entschieden“ werden.

Ein Ausfall des Fünf-Millionen-Einkaufs würde Werder hart treffen. Im Grunde wäre dann die gesamte Offensivabteilung im Krankenstand oder auf der Strafbank. Schon jetzt ist die Lage aufgrund der Verletzungen von Claudio Pizarro, Max Kruse und Fin Bartels sowie der Rotsperre von Aron Johannsson (sein Fall wurde gestern noch nicht verhandelt) prekär. Nouri berief wegen der Stürmernot gestern bereits die U 23-Angreifer Ousman Manneh und Niklas Schmidt in den Trainingskader der Profis. Ob einer oder gar beide ein Thema für die Partie gegen Mainz sein könnten, „lasse ich noch offen“, sagte Alexander Nouri.

Möglich, dass er morgen Johannes Eggestein zur Bundesliga-Premiere verhilft. Der 18-Jährige ist neben Lennart Thy die einzige Alternative für die Sturmspitze, die der Bundesliga-Kader derzeit noch hergibt. „Johannes ist ein großes Talent. Wir sind sehr überzeugt von ihm“, sagte Nouri, der „Jojo“ Eggestein zuletzt gegen den VfL Osnabrück (4:2, ein Tor) und den MSV Duisburg (0:1) bei der U  23 eingesetzt hatte. 
csa/kni

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