Werder-Verteidiger geht auf dem Platz k.o.

Sorge um Gebre Selassie

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Theodor Gebre Selassie liegt benommen am Boden, Ärzte und Mitspieler sorgen sich um den Tschechen.

Augsburg - Es lief die 80. Minute, als die Werder-Profis wild gestikulierend um Hilfe schrien: Theodor Gebre Selassie war nach einem Zusammenprall mit seinem Keeper Felix Wiedwald liegen geblieben.

„Das sah brutal aus. Du siehst in seine Pupillen und merkst, dass er nicht ansprechbar ist“, erinnerte sich Zlatko Junuzovic und gestand: „Es war für jeden von uns schockierend. Du musst ja aufpassen, dass er nicht seine Zunge verschluckt.“ Werders medizinische Abteilung raste sofort auf den Platz. Da überlegten die Augsburger noch angesichts des 0:2-Rückstands, ob sie den Ball ins Aus befördern sollten. Die Spielunterbrechung übernahm dann Schiedsrichter Tobias Stieler.

Schnell stand fest: Für Gebre Selassie ging es auf dem Platz nicht weiter, sondern direkt ins Krankenhaus. „Verdacht auf Gehirnerschütterung“, lautete die erste, einigermaßen beruhigende Diagnose. Der Tscheche konnte dennoch nicht mit der Mannschaft zurück nach Bremen fliegen. „Ich hoffe, es ist nicht so schlimm“, meinte Wiedwald, den keine Schuld traf. Er hatte nur das gemacht, was Sportchef Thomas Eichin von ihm bei hohen Bällen verlangt: „Er kommt raus, als würde es kein Morgen geben, das ist auch richtig so.“

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