„Du weißt nicht, wie der VfB tickt“

Skripnik und die Wundertüte

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Werder-Coach Skripnik

Bremen - Vom VfB Stuttgart weiß man, dass er auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Das ist ein Fakt. Doch alles, was man sonst noch zu wissen glaubt, sollte besser vergessen werden. Es könnte falsch sein.

Denn durch den Trainerwechsel von Alexander Zorniger zu Interimslösung Jürgen Kramny sind die Schwaben zu einem unberechenbaren Team geworden. „Du weißt nicht, wie diese Mannschaft momentan tickt. Das ist ungewöhnlich“, sagt Werder-Trainer Viktor Skripnik vor dem Kellerduell morgen.

Unter Kramny hat der VfB bisher erst eine Partie absolviert und bei Borussia Dortmund 1:4 verloren. Jetzt steht das erste Heimspiel seit der Zorniger-Entlassung an. Möglicherweise trifft Werdere auf eine stark veränderte Truppe – nicht nur personell, sondern auch in der Spielanlage. Geschäftsführer Thomas Eichin: „In der Kürze der Zeit ist nicht zu beurteilen, wie die Mannschaft den Wechsel umsetzt.“

Jürgen Kramny tat in der Pressekonferenz des VfB gestern auch alles dafür, damit das bis zum Anpfiff so bleibt. Einblick in seine Pläne? Fehlanzeige. Kramny (44) gab sich entspannt, spielte die Bedeutung der Partie für den Club und für sich persönlich herunter. „Alles, was wir jetzt erreichen, verbessert unsere Situation – aber es ist kein Endspiel“, sagte der Ex-Profi, der im Ländle die Wende einleiten soll: „Das Ziel ist es, bis Weihnachten nicht mehr auf einem Abstiegsplatz zu stehen.“ Seine eigene Zukunft blendet Kramny auf dieser Mission angeblich aus: „Das ist völlig unwichtig.“ Er sei Interimstrainer, ob für zwei Spiele oder zwei Spielzeiten, sei nicht relevant.

csa/mr/sid

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