Werder-Coach streicht freien Dienstag / Wiedwald bleibt Nummer eins

Skripnik: „Wir haben alles unter Kontrolle“

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Werder-Coach Viktor Skripnik

Bremen - Nein, wie ein Verlierer sah Viktor Skripnik nun wirklich nicht aus. Am Tag nach der 1:2-Heimpleite gegen den FC Augsburg gab sich der Coach des SV Werder in einer Medienrunde sehr kämpferisch und verkündete klare Entscheidungen. „Wir haben alles unter Kontrolle“, lautete dabei seine wichtigste Botschaft.

Das wird Frank Baumann gerne hören. Der Sportchef hatte dem Trainer tags zuvor wieder einmal große Rückendeckung gegeben. Und Skripnik handelt. Er strich den trainingsfreien Dienstag. „Wir haben uns keinen freien Tag verdient. Ich will die Mannschaft in dieser Woche jeden Tag sehen. Wir haben so viele neue Spieler, da können wir einiges machen“, meinte der 46-Jährige. Es geht dabei nicht um ein Straftraining, sondern eher um Videoanlalyse und Teamgeist: „Wir wollen noch einmal das Spiel analysieren und dabei auch die guten Dinge zeigen. Vielleicht gehen wir auch ein bisschen laufen.“

Eine klare Antwort gab Skripnik auch in der Torwartfrage. Felix Wiedwald bleibt trotz seines unglücklichen Auftritts gegen Augsburg die Nummer eins. „Es gibt bei uns keine Torwartdiskussion“, würgte der Coach das Thema ab. Demnach wird Wiedwald auch am Samstag in Mönchengladbach im Tor stehen – und Jaroslav Drobny wieder auf der Bank sitzen. Verzichten muss Werder in den nächsten drei bis vier Monaten auf Luca Caldirola. Der Italiener hat sich im Spiel gegen Augsburg einen Bruch des Außenknöchels inklusive einer Bandverletzung zugezogen. Der Innenverteidiger ist bereits operiert worden. „Das ist bitter für ihn und für uns“, seufzte Skripnik.
kni

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