Pressekonferenz vor Hoffenheim-Spiel

Skripnik plant mit Pizarro

+
Werder-Trainer Skripnik (Archivbild)

Bremen – Werder-Coach Viktor Skripnik plant mit Claudio Pizarro für das Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim. „Falls er gesund bleibt, steht er im Kader“, sagte der Ukrainer am Freitag. Wer den angeschlagenen Philipp Bargfrede ersetzt, darauf wollte sich Skripnik dagegen noch nicht festlegen – dafür überraschte der 45-Jährige mit einer anderen Aussage.

Angesprochen darauf, ob er Rückkehrer Pizarro nur als reinen Stürmer sieht, oder der Peruaner auch auf der Zehner-Position hinter Aron Johannsson und Anthony Ujah eingesetzt werden kann, antwortete Werders Trainer: „Es kann sein, dass alle drei zusammen auf dem Feld stehen.“ Diese Aussage von Skripnik dürfte aber wohl eher auf die kommenden Wochen und Monate bezogen gewesen sein, als direkt auf das Spiel bei 1899 Hoffenheim.

Wer am Sonntag von Beginn an spielt, darauf wollte sich der 45-Jährige noch nicht festlegen. Seine Aussagen zu Pizarro lassen aber darauf schließen, dass der Torjäger erst einmal auf der Bank sitzt. „Wie lange er zum Einsatz kommt, hängt auch vom Spielverlauf ab“, so Skripnik. Insgesamt macht Pizarro laut dem Ukrainer einen guten Eindruck: „Er hat vernünftig trainiert und Tore gemacht.“

Der Werder-Coach gibt ihm aber Zeit: „Wir haben Pizarro nicht nur für das Hoffenheim-Spiel geholt. Wir hoffen, dass er der alte Pizarro wird – darauf können wir warten.“ Skripnik hat allerdings auch klare Erwartungen an den Routinier: „Wir erwarten von ihm, dass er uns weiterbringt. Er ist die perfekte Ergänzung zu unseren Offensiv-Leuten.“ Zudem sollen gerade Werders junge Spieler von dem 36-Jährigen profitieren und von ihm lernen, so der Ukrainer.

Während Skripnik in der Offensive die Qual der Wahl hat, wen er am Sonntag spielen lässt, sieht es im defensiven Mittelfeld schon schwieriger aus. Mit Philipp Bargfrede fällt Bremens Stammkraft auf der Sechs aus. Wer ihn ersetzen soll, darauf wollte sich Skripnik am Freitag ebenfalls noch nicht festlegen. Felix Kroos sei ein guter Kandidat – aber auch Alejandro Galvez könne die Position spielen oder Nachwuchsspieler Lukas Fröde.

Maxi Eggestein und Levent Aycicek werden am Wochenende indes nicht mit zum Auswärtsspiel der Profis reisen. Beide sind für Werders U23 eingeplant, die am Samstag in der Dritten Liga spielt. Zudem fehlt Özkan Yildirim wegen Knieproblemen.

mib

Mehr zum Thema:

Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Terror gegen Teenager: Viele Tote bei Anschlag in Manchester

Terror gegen Teenager: Viele Tote bei Anschlag in Manchester

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Meistgelesene Artikel

Alles anders im Angriff?

Alles anders im Angriff?

Sambou Yatabare vor dem Abflug

Sambou Yatabare vor dem Abflug

Rene Adler kein Thema für Werder

Rene Adler kein Thema für Werder

Raphael Wolf verabschiedet

Raphael Wolf verabschiedet

Kommentare