Skripnik legt sich jetzt fest

„Wolf bleibt in der Kiste“

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Raphael Wolf (r.) und Jannik Vestergaard sichern gemeinsam die Null.

Freiburg/Bremen - Endlich mal nicht Buhmann, sondern ein bisschen Held – Raphael Wolf genoss diese ungewohnten Verhältnisse in vollen Zügen. Der Werder-Keeper hatte beim Bremer 1:0-Sieg in Freiburg Paraden statt Patzer geliefert und damit für Entspannung in der Dauerdiskussion um seine Person gesorgt.

Sorgen um seinen Stammplatz muss sich der 26-Jährige, der zuvor im DFB-Pokal bei Arminia Bielefeld für Ersatzmann Koen Casteels Platz machen musste, vorerst keine mehr machen. „Rapha wird weiter in der Kiste stehen“, verkündete Viktor Skripnik und bekannte: „Ich bin persönlich froh, dass er dem Druck standgehalten hat.“

Das Torwart-Thema war eben doch nicht klein und harmlos gewesen. Wolfs Patzer in den vergangenen Wochen, der Casteels-Test in Bielefeld – es lag ’was in der Luft bei Werder. Doch Wolf hat jetzt Werbung in eigener Sache betrieben. Die Leistung in Freiburg „tut natürlich gut“, sagte der Keeper und äußerte sich auch über seine Fehler in den Spielen zuvor: „Ich habe vielleicht hier und da mal schlecht ausgesehen, habe die meisten Gegentore kassiert und – wie ich gelesen habe – auch nicht die beste Quote an gehaltenen Bällen. Aber von den sieben Spielen der Rückrunde haben wir nur eins verloren. Und ich habe alle gespielt. Dann kann das ja nicht so schlecht sein, was ich da hinten mache.“

Ein Torhüter verteidigt sich – und erhält Unterstützung von seinem Torwart-Trainer Christian Vander. „Für Rapha ist es toll, in dieser Situation zu null gespielt zu haben. Das wird ihn sicherlich auch beruhigen. Wir hoffen einfach, dass er sein Tal jetzt durchschritten hat.“

csa

Werder siegt in Freiburg

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