Skripnik genervt von Di Santo-Thema

"Habe die Schnauze voll davon" 

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Werder-Coach Skripnik

Bremen - Die Laune auf der Werder-Pressekonferenz vor dem Bundesligaauftakt gegen Schalke war bestens. Bis die Sprache auf die Rückkehr von Franco Di Santo kam. Darauf reagierte Bremens Trainer Viktor Skripnik ziemlich angefressen.

"Ich habe die Schnauze voll von diesem Thema – für mich ist es wurscht, was er sagt", polterte der Ukrainer, um anzufügen: “Es wird pausenlos von den Medien gefragt. Aber die Mannschaft redet nicht über Di Santo. Wir spielen nicht gegen Di Santo, wir spielen gegen Schalke." Auch Sportchef Thomas Eichin schlug in die gleiche Kerbe: "Es ist ein Thema, das uns und die Spieler extrem nervt."

"Wir werden ihn verabschieden, aber es wird keine unnötige Provokationen gegenüber den Fans geben", so Eichin weiter. Der Argentinier soll vor der Partie nicht im Stadion, sondern im Kabinentrakt verabschiedet werden. Di Santo war Ende Juli dank einer festgeschriebenen Ablösesumme nach Gelsenkirchen gewechselt, nachdem er zuvor eine Vertragsverlängerung in Bremen angekündigt hatte.

Ob Aron Johannsson, der nach Di Santos Abgang in der vergangen Woche verpflichtet worden war, am Samstag schon in der Startelf stehen wird, ließ Skripnik indes offen. "Wir haben volles Vertrauen in ihn, wir wollen ihn aber in optimalem Fitnesszustand", sagte der Ukrainer: "Noch sind zwei Tage Zeit."

Den groben Kader für den Bundesligaauftakt am Samstag hat Skripnik aber schon im Kopf. Es gebe lediglich zwei, drei Positionen, wo letztlich die Tagesform entscheide. Die Innenverteidigung der Grün-Weißen dürfte davon nicht betroffen sein. Neben Jannik Vestergaard deutet alles auf ein Startelf-Einsatz von Assani Lukimya hin. Der 29-Jährige hat im direkten Duell mit Alejandro Gálvez die Nase vorn, so Skripnik.

Im Tor der Grün-Weißen wird Felix Wiedwald stehen. Der Keeper, der im Sommer von Eintracht Frankfurt zurück an die Weser gewechselt war, geht als klare Nummer eins in die neue Saison. Dahinter läuft es auf einen Zweikampf zwischen Raphael Wolf und Michael Zetterer hinaus. Gegen Schalke wird Zetterer die Nummer zwei sein und auf der Bank sitzen.

Raphael Wolf solle nach seiner Hüftverletzung dagegen “zunächst in der U23 Spielpraxis sammeln“, betonte Skripnik. Ob Wolf allerdings bereits an diesem Samstag beim Auswärtsspiel der U23 in Kiel dabei ist, ließ der Werder-Coach offen - es werde von Tag zu Tag geschaut, ob ein Einsatz möglich ist.

mib

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