Coach fordert auch gegen Hertha Punkte

Skripnik: Da muss noch mehr kommen

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Werder-Coach Skripnik

Bremen - Wie wichtig der 3:1-Überraschungssieg bei Schalke 04 war, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Jetzt hat Werder Bremen statt einer Drei-Punkte-Lücke nach oben ein Vier-Punkte-Polster nach unten auf die direkten Abstiegsplätze. Doch von Erleichterung oder gar Enthusiasmus war nach dem Coup bei den Knappen nichts zu spüren.

Trainer Viktor Skripnik gönnte sich in den Mediengesprächen nicht mal ein Lächeln. „Dieser Sieg war zwar Lohn für unsere harte Arbeit. Aber das ist noch nicht alles, wir müssen weiter Punkte einfahren“, sagte er. Vielleicht gelingt ja ein ähnlicher Lauf wie im Vorjahr. Damals folgten dem Auftakterfolg gegen Hertha drei weitere Siege und ein Unentschieden. Möglich, dass die Schalke-Partie ein ähnlicher Brustlöser war wie damals das 2:0 über Berlin. Aber Vorsicht, warnt Sportchef Thomas Eichin: „Die Serie vor einem Jahr war außergewöhnlich. So etwas lässt sich nicht einfach wiederholen.“

Ein zweiter Sieg am Samstag im Heimspiel gegen den 2015-Glücksbringer Hertha BSC ist laut Abwehrchef Jannik Vestergaard aber drin: „Die Hertha ist sicher eine Herausforderung, aber wir haben Selbstvertrauen getankt, das wollen wir mitnehmen ins Spiel.“ Auch Eichin formuliert eine vorsichtig-optimistische Prognose: „Wenn wir das Spiel so angehen wie die zweite Halbzeit gegen Schalke, dann haben wir auch gegen die Hertha eine Chance.“

csa

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