Neue Chance bei Werder nach Toprak-Ausfall

Serbien verzichtet auf Veljkovic

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Milos Veljkovic bleibt in der Länderspielpause bei Werder Bremen: Er wurde nicht in die serbische Nationalmannschaft berufen.

Bremen – Er hat bei der WM 2018 gegen Brasilien gespielt und anschließend in der Nations League alle sechs Partien bestritten, doch aktuell ist Milos Veljkovic kein Thema bei der serbischen Nationalmannschaft. Der Abwehrspieler wurde erneut nicht zu den Länderspielen eingeladen. Dafür darf der 24-Jährige bei Werder Bremen auf viele Einsätze hoffen.

Milos Veljkovic legte sich am Mittwochmorgen im Training mächtig ins Zeug, als wollte er zeigen: Ich bin da! Nach seiner Zehenverletzung in der Sommerpause und der Verpflichtung von Ömer Toprak Ende August schien die Zeit des Innenverteidigers als Stammspieler bei Werder Bremen vorbei. Doch Toprak verletzte sich ebenso wie Abwehrchef Niklas Moisander.

Werder Bremen: Milos Veljkovic erst mal Abwehrchef

Also wurde Veljkovic nach seiner Genesung schnell wieder gebraucht, spielte inzwischen viermal in der Bundesliga und einmal im Pokal durch. Und nach Topraks neuerlichem Ausfall führt an dem Serben eigentlich kein Weg mehr vorbei. Bis zur endgültigen Genesung von Moisander ist Veljkovic sogar der Chef im Abwehrzentrum.

Möglicherweise macht ihn das im nächsten Jahr wieder zum Nationalspieler. Im Juni war er letztmalig zu seiner Landesauswahl gereist, kam dort aber in der EM-Qualifikation wegen Zehenproblemen nicht zum Einsatz. Nach seinem Urlaub musste Veljkovic operiert werden, verpasste die komplette Vorbereitung.

Milos Veljkovic von Werder Bremen ist bei Serbien aktuell außen vor

Bei der Nationalmannschaft gab es derweil einen Wechsel auf der Trainerbank. Mladen Krstajic wurde gefeuert, Ljubisa Tumbakovic übernahm am 1. Juli dessen Posten. Und der neue Mann ließ Veljkovic trotz dessen Rückkehr auf den Platz sowohl in der letzten als auch in der aktuellen Länderspielpause außen vor. Bei Ex-Werder-Profi Krstajic hatte der Bremer dagegen immer einen sehr guten Stand gehabt. Doch das ist Vergangenheit.

Serbien versucht nun erst mal, ohne Veljkovic zur EM zu kommen. In der normalen Qualifikation ist das nur theoretisch möglich. Aber da gibt es ja noch die Nations League. Dort nimmt Serbien als Gruppensieger an den Playoffs teil. Die steigen aber erst im neuen Jahr. Und wer weiß, vielleicht erinnern sie sich dann in Serbien daran, dass ein gewisser Milos Veljkovic im Herbst 2018 in der Nations League ziemlich gut funktioniert hat. (kni)

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Quelle: DeichStube

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