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Plötzlich kämpft Oliver Burke um seine Werder-Chance

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Von: Björn Knips

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Oliver Burke war bei Werder Bremen zuletzt etwas außen vor, jetzt hat er sich über das Training wieder etwas mehr angeboten.
Oliver Burke war bei Werder Bremen zuletzt etwas außen vor, jetzt hat er sich über das Training wieder etwas mehr angeboten. © gumzmedia

Bremen – Wer verliert schon gerne 1:7? Oliver Burke blieb diese Blamage zwar beim Gastspiel des SV Werder Bremen in Köln erspart, doch seine Nicht-Berücksichtigung dürfte den Stürmer fast noch mehr geschmerzt haben. Denn in der Pause hatte Trainer Ole Werner nicht den 25-Jährigen, sondern den jungen Eren Dinkci (21) für den indisponierten Marvin Ducksch gebracht. Ein deutliches Zeichen hinsichtlich der Hierarchie im Werder-Angriff. Burke, der in den vergangenen Wochen schon im Training sehr unzufrieden wirkte und sich etwas hängen ließ, steht auf dem Abstellgleis. Doch ganz offensichtlich will er dort nicht bleiben.

„,Burkey‘ hat zumindest mal was im Training angeboten“, antwortete Ole Werner auf die Frage, ob der Schotte gerade in der Englischen Woche für das Heimspiel des SV Werder Bremen am Mittwochabend (20.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) gegen Union Berlin eine gute Alternative im Sturm sei. Schließlich müsse er doch durch seine Pause am Samstag ziemlich frische Beine haben. Des Trainers Worte waren nun alles andere als eine Lobeshymne, sie beinhalteten durch den kleinen, aber feinen Zusatz „zumindest mal“ auch einen kleinen Seitenhieb. Werner fremdelt weiterhin mit Oliver Burke, weil der nicht immer das umsetzt, was der Coach verlangt - im Training und im Spiel. Ganz offen hatte Werner unlängst darüber im Trainingslager in Spanien gesprochen. Die Entscheidung für Dinkci und gegen Burke kann als sportliche Konsequenz darauf verstanden werden.

Werder Bremen-Abschied von Oliver Burke kein Thema: Stürmer soll abliefern - am besten nun gegen Union Berlin

Immerhin zeigte Oliver Burke danach eine Reaktion auf dem Trainingsplatz des SV Werder Bremen. „Er hat sich engagiert gezeigt und zwei Tage vernünftig trainiert“, berichtete Werner und fügte noch an: „Insofern ist er auch wie immer eine Option für uns.“ Aber wohl kaum als Mann für die Startelf. Erst zwei Mal hat ihm Werner von Beginn vertraut – beim Pokalaus in Paderborn und bei der 1:6-Klatsche gegen die Bayern. Burke konnte dabei nicht mal in Ansätzen seine verhinderten Kollegen Ducksch (suspendiert) beziehungsweise Niclas Füllkrug (verletzt) ersetzen.

Dabei besitzt er viele Qualitäten, um sich in der Bundesliga durchsetzen zu können: Oliver Burke ist vor allem richtig schnell, kann was mit der Kugel anfangen und hat einen wirklich strammen Schuss. Bei Werder Bremen glauben die Verantwortlichen weiterhin fest daran, dass der Schotte nicht nur wegen seines Siegtreffers beim legendären 3:2-Sieg in Dortmund in den Köpfen der Fans bleiben wird. Eine vorzeitige Trennung ist kein Thema. Burke soll bei Werder abliefern, die nächste Chance dazu hat er gegen Union Berlin, wenn der Trainer ihn denn lässt. (kni) So seht ihr die Bundesliga-Partie zwischen Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg live im TV und im Livestream

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