Werder-Sportdirektor als Heidel-Nachfolger gehandelt

Schröder schweigt zum Thema Mainz - Eichin weiß von nichts

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Werder-Sportdirektor Rouven Schröder

Bremen - Wenn in der ersten oder zweiten Liga ein Managerposten frei wird, dann fällt bei der Suche nach einem Nachfolger auch stets der Name Rouven Schröder. Das war zum Beispiel so in Düsseldorf und Hannover. Nun ist Mainz an der Reihe.

Der „kicker“ berichtet, dass Werder-Sportdirektor Schröder der heißeste Kandidat auf die Nachfolge von Christian Heidel ist. Heidel wird beim FC Schalke 04 Nachfolger von Horst Heldt, auch wenn das seit Monaten niemand offiziell bestätigen will. Schröder selbst erklärte auf Nachfrage der Kreiszeitung am Samstag nur: „Kein Kommentar, unser Spiel gleich gegen Hoffenheim steht über allem. Wir müssen unbedingt gewinnen.“ Am Nachmittag empfängt Werder als Tabellen-16. Den Vorletzten aus Hoffenheim – ein echtes Kellerduell. Schröder wird dann wie immer auf der Bank sitzen, und deshalb ist es nachvollziehbar, dass der 40-Jährige zu diesem heiklen Thema schweigt. Denn wer kann sich schon voll auf die aktuelle Aufgabe konzentrieren, wenn er öffentlich schon über eine neue nachdenkt?

Dass Schröder nach einem Chefposten in der Bundesliga strebt, ist nicht ausgeschlossen. Bei Werder steht er nur in der zweiten Reihe hinter Sportchef Thomas Eichin. Der lobt Schröder aber stets für dessen gute Kontakte und die gute Zusammenarbeit. Dennoch würde Eichin seinem Mitarbeiter trotz eines Vertrags bis 2017 wohl keine Steine in den Weg legen, sollte der sich verbessern können. Doch dazu müsste der Sportchef erst einmal informiert werden. „Keine Ahnung, ich weiß davon nichts“, berichtet Eichin auf Nachfrage der Kreiszeitung. Und er betont, dass ihn Schröder sicher informiert hätte, sollte es etwas Konkretes geben. Möglicherweise endet die Geschichte daher wie die vorherigen, als sich die angeblich interessierten Clubs für andere Lösungen entschieden.

"Das ist jetzt nach den Medien der Kandidat Nummer sieben, von denen fünf auch schon zugesagt haben. Das ist ein sehr kompetenter Mann, aber das gilt für andere auch", kommentierte Noch-Mainz-Manager Heidel am Freitagabend die Gerüchte um Schröder, um anzufügen: "Jetzt kommt der nächste Name in die Verlosung, übermorgen dann wieder der nächste."
kni

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