Eichin wartet auf Signal / Schröder kaltgestellt

Mainz, bitte melden!

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Rouven Schröder (Archivbild)

Bremen - In Bremen war Rouven Schröder gestern schon nicht mehr. Er wurde angeblich in Wiesbaden gesichtet, in einem Lokal gemeinsam mit Harald Strutz, dem Präsidenten seines künftigen Arbeitgebers Mainz 05.

Wer daraus schlussfolgert, dass der Wechsel des Werder-Sportdirektors zu den Mainzern schon vollzogen ist, irrt jedoch. Denn Strutz ist offenbar noch nicht dazu gekommen, die Verhandlungen mit Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin um Schröders Freigabe (wohl gegen Zahlung eines niedrig-sechsstelligen Betrages) fortzusetzen. „Mainz hat sich noch nicht geäußert“, sagte Eichin, der „keinen Zeitdruck“ verspürt.

Rouven Schröder wird das vermutlich anders sehen. Denn bei Mainz darf er noch nicht wirken, und bei Werder ist er kaltgestellt. „Er hat keine Aufgaben mehr bei uns“, sagt Eichin über den 40-Jährigen, der bei den 05ern Manager Christian Heidel (im Sommer zu Schalke 04) beerben soll. In Bremen sind deshalb schon alle Türen für ihn verschlossen. Kontakte zu den Spielern? Nicht erwünscht. Eichin: „Ich denke, es ist selbstverständlich, dass er sich daran hält.“ Im juristischen Sinn freigestellt ist Schröder dennoch nicht. „Es macht aber wenig Sinn, dass er bei uns noch tätig ist“, erklärt Eichin.

Damit der Wechsel endlich über die Bühne geht, muss sich Mainz rühren. Das Problem ist aber: Christian Heidel wird die Gespräche mit Eichin nicht mehr führen, Harald Strutz muss ran. Doch nach 24 Jahren Heidel-Herrlichkeit soll der Präsident mit dem operativen Geschäft nicht sehr vertraut sein. Nicht, dass Rouven Schröder am Ende noch seinen eigenen Ablösepoker führen muss…

csa

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