Werder-Stürmer ist offenbar zu teuer

Update: Hannover hat kein Interesse mehr an Kainz

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Florian Kainz ist mit Werder Bremen ins Trainingslager nach Südafrika gereist. Verlässt er den Verein trotzdem in der Winterpause?

Johannesburg/Hannover - Im Training in Südafrika hängt sich Florian Kainz voll rein – wie immer. Der Werder-Profi hat sich trotz seiner nicht einfachen Situation in der Hinrunde nie hängen lassen.

Seine Aussichten bei den Bremern sind dennoch düster, seine Einsatzchancen eher gering. Nun bahnte sich eine Lösung an: Hannover 96 hatte nach Informationen der DeichStube ein Auge auf den Außenstürmer geworfen. Und Werder ist bei einem entsprechenden Angebot durchaus bereit, den 26-jährigen Österreicher ziehen zu lassen, wenn der es wünscht.

Doch Hannovers Interesse ist schon wieder erkaltet, eine Verpflichtung von Kainz kein Thema mehr. „Das liegt nicht daran, dass er kein guter Spieler ist. Wir haben einfach andere Ideen", sagte 96-Manager Horst Heldt dem „sportbuzzer“ im Trainingslager in Marbella. Hintergrund: Den Niedersachsen ist Kainz offenbar zu teuer. Denn eine Ausleihe kommt für Werder eigentlich nicht infrage, die Bremer wollen durch eine Ablösesumme selbst finanziellen Handlungsspielraum bekommen. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro. Schließlich haben die Bremer vor zweieinhalb Jahren 3,5 Millionen Euro Ablöse an Rapid Wien überwiesen.

Kainz‘ Problem bei Werder: die Konstanz und die Konkurrenz

Kainz hat zwar den ganz großen Durchbruch bei Werder verpasst, hat aber immerhin 52 Bundesligaspiele für die Grün-Weißen absolviert und dabei fünf Treffer erzielt. Er ist zudem Stammgast bei der österreichischen Nationalmannschaft.

Sein Problem bei Werder: die Konstanz und die Konkurrenz. In dieser Saison konnte Kainz nur in den beiden Pokalspielen gegen Worms und Flensburg glänzen. Inzwischen hat ihm Milot Rashica wieder den Rang abgelaufen. Auf den Außenbahnen stehen auch Martin Harnik, Yuya Osako und Johannes Eggestein in der Rangfolge vor ihm. Zudem ist Angreifer Josh Sargent in den Kader gedrängt. Für Kainz könnte das weitere Partien auf der Tribüne bedeuten. Hannover wäre durchaus eine gute Chance für Kainz gewesen. Jetzt heißt es für den Außenstürmer, in Südafrika weiter Gas zu geben.

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Quelle: DeichStube

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