Di Santo und die Torflaute

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Di Santo beim Training

Bremen - Das Fluchen war nicht zu überhören, aber nicht wirklich zu verstehen, denn Franco Di Santo ärgerte sich auf Spanisch – und das richtig: Seine Bälle flogen gestern beim Torschusstraining überall hin, nur nicht ins Tor.

Eine wirkliche Überraschung ist das nicht: Der Argentinier steckt einfach in der Torkrise, seit dem 7. März (1:0-Siegtreffer) hat der Argentinier in der Bundesliga nicht mehr aus dem Spiel heraus getroffen. Immerhin glänzte der 26-Jährige am 19. April beim 1:0 gegen den Hamburger SV als sicherer Elfmeterschütze.

„Jeder sieht seine Leistung“, sagt Trainer Viktor Skripnik: „Er bemüht sich, macht viel, aber Tore macht er im Moment nicht so viele. Trotzdem ist er ein wichtiger Mann, denn er kann ein Spiel entscheiden.“ Darauf setzt Skripnik auch morgen in Dortmund – und in der Zukunft. Natürlich will der Coach, dass Di Santo seinen 2016 auslaufenden Vertrag so schnell wie möglich vorzeitig verlängert. Aber er redet angeblich nicht mit ihm darüber, denn er will ihn nicht nerven. Und Skripnik stellt zudem klar: „Es gibt kein Ultimatum, wir machen ihm keinen Druck.“

Auf dem Trainingsplatz gilt das nicht. Da musste sich Di Santo vom Chef nach dem x-ten Fehlschuss einige ermahnende Worte anhören. Besser wurde es aber (noch) nicht.

mr/kni

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