Di Santo liebäugelt mit Rückkehr auf die Insel

„Möchte in England zeigen, was ich kann“

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Werder-Stürmer Di Santo

Bremen – Gegen die Bayern fehlte er gelbgesperrt, für Schlagzeilen hat Werders Franco Di Santo die Tage trotzdem gesorgt. Bereits am Freitag berichtete die „Daily Mail“, dass sich der argentinische Stürmer eine Rückkehr nach England vorstellen kann. Am Samstag versetzte der 25-Jährige vor laufenden Kameras eine TV-Reporterin.

Dass Thomas Eichin den 2016 auslaufenden Vertrag mit Franco Di Santo lieber heute als morgen verlängern würde, ist kein Geheimnis. „Für Topspieler wie Franco sind wir auch bereit und in der Lage, Topgehälter zu bezahlen“, hatte Werders Sportchef jüngst betont. Doch ob der Argentinier auch nach dem Sommer noch an der Weser spielt, scheint ungewiss. Durch seine starken Leistungen (12 Saisontore) dürfte sich der 25-Jährige auf die Merkzettel zahlreicher Clubs gespielt haben. Verlängert Di Santo seinen Vertrag in Bremen nicht, ist im Sommer die letzte Gelegenheit für Werder, großes Geld mit dem Stürmer zu verdienen.

Di Santo selbst ist einem Wechsel offensichtlich nicht ganz abgeneigt – zumindest, wenn es um eine Rückkehr nach England geht. „Auf der einen Seite bin ich sehr glücklich hier. Aber auf der anderen Seite möchte ich in England zeigen, was ich mit der dazugewonnenen Erfahrung kann“, zitiert die „Daily Mail“ den Stürmer, der von 2008 bis 2013 auf der Insel gespielt hatte. Wirklich glücklich war Di Santo in seiner Zeit in der Premier League damals nicht geworden - weder beim FC Chelsea, noch bei seinen weiteren Stationen Blackburn Rovers und Wigan Athletic. Erst nach seinem Wechsel an die Weser 2013 entwickelte er sich zu dem, was er jetzt ist: einem Torjäger.

Er sei mit 17 Jahren noch nicht bereit gewesen für den englischen Fußball, erzählt Di Santo. Falls er nun nach England wechseln sollte, werde er sein Bestes geben, um zu zeigen, dass er besser ist als beim letzten Mal, so der 25-Jährige. Ob es schon konkrete Angebote aus der Premier League gibt, geht aus dem Bericht der „Daily Mail“ nicht hervor. „Es könnte auf Roberto Martinez (Trainer FC Everton - Anm. d. Red.) oder andere Trainer ankommen, was passiert“, macht Di Santo vage Andeutungen. Eines stellt der Werder-Stürmer aber auch klar: „Wenn ich in Deutschland bleibe, werde ich auch glücklich sein.“

Di Santo versetzt Sky-Reporterin

Alles andere als glücklich machte der Argentinier am Samstag Sky-Reporterin Anna-Sara Lange. In der Halbzeitpause des Bayern-Spiels hatte sie Di Santo zum Live-Interview erwartet. Doch der Argentinier ließ sich nicht blicken. Er hatte den Termin schlichtweg verpennt und war stattdessen zu seinen Mannschaftskollegen in die Kabine gegangen. Lange war mit der Situation sichtlich überfordert und versuchte die quälend lange Zeit mit Torwiederholungen zu füllen. Dass Di Santo einen Interview-Termin verpasst, ist indes nicht neu. Zuletzt war der Argentinier auch im Trainingslager in Belek  zu einen angesetzten Termin mit Journalisten nicht erschienen.
mib

Werder-Training am Montag

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