Werder-Bremen - Die Sache mit den Klauseln

Die Sache mit den Klauseln

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Werder-Sportchef Thomas Eichin

Bremen - Im Winter konnte er für acht Millionen Euro wechseln, in diesem Sommer für sechs – und zwar bis zum Fristende am 10. August. Diese Möglichkeit hat Franco Di Santo, der laut „transfermarkt.de“ aktuell 8,5 Millionen wert ist, nun genutzt.

Hat Werder also zu wenig herausgeschlagen und die Ausstiegsklauseln zu niedrig angesetzt? Nein, findet Sportchef Thomas Eichin. Als Di Santo 2013 ablösefrei von Wigan Athletic aus England kam, „waren solche Summen völlig marktüblich für einen Spieler, der noch nicht so viel gezeigt hat“.

Mit Ausstiegsklauseln zu arbeiten, sei für Werder inzwischen normal und notwendig, um den Spieler zu locken, erklärt Eichin: „Kleinere Vereine wie wir sind darauf angewiesen. Weil wir eigentlich nicht in der Lage sind, ein hohes Gehalt oder Handgeld zu zahlen.“

Im Fall Di Santo hatte Eichin die Existenz der Sommer-Ausstiegsklausel verneint und gab nun zu: „Wir haben versucht, das geheim zu halten, um den Markt nicht noch breiter zu machen und mehr Interessenten anzulocken.“

mr

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