Offizieller Start in Mainz wohl erst Anfang April

Schröder kommt nicht nach Bremen

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Rouven Schröder

Bremen - Das brisante Wiedersehen fällt aus. Werders ehemaliger Sportdirektor Rouven Schröder wird am Wochenende nicht mit seinem neuen Club Mainz 05 nach Bremen und ins Weserstadion kommen.

Der bis 2017 datierte Vertrag des 40-Jährigen bei Werder ist gegen Zahlung einer geringen Ablösesumme zwar bereits aufgelöst worden, offiziell darf er allerdings noch nicht für Mainz arbeiten – das wurde im Auflösungsvertrag so verankert. Das erklärt auch, warum Schröder bisher für Mainz noch nicht öffentlich in Erscheinung getreten ist und beim Bundesliga-Rivalen noch nicht vorgestellt wurde. „Er kann aber bald loslegen“, sagte Werders Sportchef Thomas Eichin gestern. Einen genauen Zeitpunkt nannte der 49-Jährige nicht, vermutlich ist es aber der 1. April.

Schröder wechselt aus der zweiten Bremer Reihe in die erste der Mainzer – und wird weitaus mehr im Rampenlicht stehen. Er tritt bei den Rheinhessen die Nachfolge von Manager Christian Heidel an, der zur neuen Saison zum FC Schalke 04 geht.

Schon Mitte Februar hatte Schröder Werder um die Freigabe gebeten, die Vollzugsmeldung gab es aber erst zwei Wochen später. Auch, weil sich Heidel zuvor mit Schalke einigen musste. Am 2. März, kurz vor dem Auswärtsspiel in Leverkusen (4:1), verkündeten die Bremer Schröders sofortigen Abschied.

Der Direktor Profifußball und Scout (so seine genaue Amtsbezeichnung in Bremen) war im Sommer 2014 von Zweitligist Greuther Fürth zu Werder gekommen und ist nun nach nicht mal zwei Jahren wieder weg.

Kontakt hatte Eichin zu seinem ehemaligen, wichtigen Mitarbeiter seit der Vertragsauflösung nicht mehr: „Rouven hat sich hier von allen verabschiedet – und das war’s.“ Schröders Aufgaben hat (zumindest in Teilen) Tim Steidten übernommen. Der 36-Jährige ist Sportlicher Leiter der U23 und Chef der Scoutingabteilung. - mr/kni

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