Di Francos Zukunft weiter offen

"Wer ihn nicht auf dem Zettel hat ..."

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Rouven Schröder bestätigt indirekt das Interesse anderer Clubs an Franco Di Santo

Bremen - Rouven Schröder, Direktor Profifußball beim SV Werder Bremen, hat das Interesse anderer Clubs an Angreifer Franco di Santo am Donnerstag indirekt bestätigt.

Der argentinische Stürmer, dessen Vertrag 2016 ausläuft, habe mit seinen bisher sechs Saisontoren in der Fußball-Bundesliga natürlich auch die Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt. "Wer ihn nicht auf derm Zettel hat ... jeder schaut Sportschau", sagte Schröder. Das könnte Werder Bremens Pläne, mit dem 25-jährigen Stürmer vorab zu verlängern, torpedieren. Gegenüber der Bild hatte Di Santo geäußert, dass er sich vorerst nicht mit Vertragsangelegenheiten beschäftigen wolle. „Ich denke nur daran, wie ich dem Club jetzt helfen kann“, hatte der Angreifer in diesem Interview gesagt und ergänzte:„Vielleicht braucht Werder irgendwann das Geld und muss mich verkaufen? Es macht keinen Sinn, mich damit jetzt auseinanderzusetzen.“

Schröder findet es einerseits gut, dass sich Di Santo auf den Abstiegskampf konzentrieren will, andererseits will Werder Bremen auch eine schnelle Entscheidung. Mit Di Santo als Lokomotive im Abstiegskampf wollen die Grün-Weißen weg von Platz 18. "Wir haben sehr großes Interesse, mit ihm weiterzuarbeiten", so Schröder.

Di Santo teilte unterdessen über seinen Twitter-Account mit: "Liebe Werder-Fans, aus aktuellem Anlass: Ich fühle mich wohl und bin glücklich in Bremen und konzentriere mich nur auf den SV Werder".

Der Argentinier, der seit 2013 bei den Hanseaten spielt und derzeit mit sechs Treffern auf Platz eins der Torschützenliste steht, hat an der Weser noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016.

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