HSV-Blamage im Saisonfinale

Happy End in Heidenheim? Werder Bremen mit viel Mut und Demut in die Relegation

Gibt es für Milot Rashica und Werder Bremen das Happy End in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim? 
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Gibt es für Milot Rashica und Werder Bremen das Happy End in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim? 

Bremen – Frank Baumann versuchte es erst gar nicht. „Als Erstligist und nach den Ergebnissen am Wochenende werden wir die Favoritenrolle nicht abgeben können, das wollen wir auch gar nicht“, sagte der Sportchef des SV Werder Bremen zum Relegationsgegner 1. FC Heidenheim.

Zugleich betonte Frank Baumann aber: „Es gibt null Komma null Grund, überheblich zu sein. Nach unserer bisherigen Saison sollten wir demütig bleiben. Wir werden Heidenheim nicht unterschätzen.“ 

Das Ziel des SV Werder Bremen ist klar: Nachdem der direkte Abstieg gerade noch verhindert worden ist, soll am Donnerstag im Heimspiel der Grundstein dafür gelegt werden, dass dann am Montag darauf in Heidenheim der Klassenerhalt perfekt gemacht wird.

Werder Bremen gegen Heidenheim in der Relegation: Hamburger SV geht unter

Die Vorzeichen der beiden Clubs könnten dabei kaum unterschiedlicher sein: Der 1. FC Heidenheim hätte Platz zwei durch eine 0:3-Niederlage bei Arminia Bielefeld fast noch verspielt, doch der Hamburger SV ging daheim mit 1:5 gegen Sandhausen unter. Die Nordderby-Relegation fällt damit aus – und dadurch ändern sich gewiss auch die Vorzeichen. Das Duell Werder Bremen gegen den HSV wäre von außen betrachtet eines auf Augenhöhe gewesen. Nun trifft der Bundesligist mit den meisten Ligaspielen auf einen Verein, für den die 2. Liga schon bemerkenswert hoch ist. Und dann haben sich die Bremer auch noch mit einem 6:1-Sieg gegen den 1. FC Köln regelrecht in diese Relegation geballert. Ohne die 0:3-Pleite von Fortuna Düsseldorf bei Union Berlin wäre das freilich nicht gelungen, aber das Selbstbewusstsein der Werder-Profis ist um ein Vielfaches gestiegen.

„Wir wollen diesen Schwung natürlich mitnehmen“, meinte Baumann. Auch Coach Florian Kohfeldt betonte, dass der Fokus vor allem darauf liegt, die eigenen Stärken einzubringen. Aber auch er warnte davor, den Gegner zu unterschätzen: „Wer am Saisonende auf Platz drei der Zweiten Liga steht, der kann sehr gut Fußball spielen. Da müssen wir gute Lösungen finden.“ Deshalb wird die Analyseabteilung bis zur Erstellung des Matchplans wohl fast durcharbeiten. Kohfeldt will nichts dem Zufall überlassen und sich schon gar nicht auf die Erkenntnisse aus dem vergangenen Herbst verlassen. Damals trafen sich die beiden Clubs in der zweiten Runde des DFB-Pokals, Werder Bremen fegte die Gäste mit 4:1 vom Platz. „Das war eine ganz andere Phase der Saison, das wird keine Rolle mehr für uns spielen“, meinte der Coach.

Werder Bremen gegen den 1. FC Heidenheim: In der Relegation wird alles auf Null gestellt

Alles wird auf Null gestellt – auch bei den Spielern. „Diesmal sind es zwei Spiele, das ist nicht vergleichbar. Und jetzt sind auch keine Zuschauer da. Für Heidenheim war das damals vor der großen Kulisse hier nicht so einfach“, erinnerte sich Maximilian Eggestein an den Pokal. Wie auch Baumann wollte sich der Mittelfeldspieler mit Werder aber auch nicht kleiner machen als nötig: „Wir sind sicher der Favorit, weil wir der Erstligist sind. Heidenheim kann wahrscheinlich auch etwas befreiter aufspielen, wir haben sicherlich mehr zu verlieren. Aber es ist unser Anspruch, dass wir uns in den beiden Spielen durchsetzen müssen.“

Das ist natürlich auch die Marschroute von Kohfeldt. Der Trainer hatte sich nach dem 6:1 gegen Köln nur einen kurzen Moment der Erleichterung gegönnt, um dann sofort wieder die Sinne aller Beteiligten zu schärfen. „Wir waren so häufig tot, wir waren so häufig abgeschrieben dieses Jahr. Aber jetzt haben wir es wieder selbst in der Hand, das dürfen wir uns nicht mehr nehmen lassen“, forderte der Coach. Ein Spaziergang werde das gewiss nicht, sondern noch einmal eine ganz harte Woche, prophezeite der 37-Jährige: „Die brutale Drucksituation bleibt bestehen.“ Zwei Vorteile besitzt Werder Bremen dabei: Der Bundesligist hat einen Tag mehr Pause und muss zunächst auch nicht reisen. (kni)

Jetzt steht es fest: Marnon Busch und der 1. FC Heidenheim spielen in der Relegation gegen den SV Werder Bremen!

Zur letzten Meldung vom 28. Juni, 18 Uhr:

Der Gegner steht fest: Der SV Werder Bremen trifft in der Relegation auf den 1. FC Heidenheim, der trotz deutlicher Niederlage am letzten Zweitliga-Spieltag den Hamburger SV hinter sich ließ.

Werder Bremen genießt am Donnerstag gegen den Zweitligisten zuerst Heimrecht, am Montag darauf steigt dann das Relegations-Rückspiel in Heidenheim. Anstoß der beiden Partien ist jeweils um 20.30 Uhr (Live-Ticker der DeichStube).

„Wir sind sicher der Favorit, weil wir der Erstligist sind. Heidenheim kann wahrscheinlich auch etwas befreiter aufspielen, wir haben sicherlich mehr zu verlieren. Es ist unser Anspruch, dass wir uns in den beiden Spielen durchsetzen müssen“, sagt Maximilian Eggestein, Profi des SV Werder Bremen. Für ihn ist es auch ein Wiedersehen mit guten Bekannten: Oliver Hüsing, Marnon Busch, Patrick Mainka und Norman Theuerkauf haben eine Werder-Vergangenheit.

Werder Bremen vor Relegation: Erinnerungen an DFB-Pokal-Sieg gegen 1. FC Heidenheim

Schon im vergangenen Herbst trafen Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim aufeinander, in der zweiten Runde des DFB-Pokals setzte sich Werder damals im Weserstadion mühelos mit 4:1 durch. „Diesmal sind es zwei Spiele, das ist nicht vergleichbar. Und jetzt sind auch keine Zuschauer da. Für Heidenheim war das damals vor der großen Kulisse bei uns nicht so einfach“, erinnert sich Eggestein und meint zur Heidenheimer Spielweise: „Sie spielen sehr einfachen, aber auch sehr produktiven Fußball.“

Die Heidenheimer mussten am Sonntag allerdings ziemlich leiden, ehe ihre Teilnahme in der Relegation feststand. Der Tabellen-Dritte verlor beim Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld mit 0:3, profitierte dann aber von der blamablen 1:5-Heimpleite des Tabellenvierten HSV gegen den SV Sandhausen. (kni)

Der Live-Ticker zum Relegations-Krimi zwischen dem HSV und dem 1. FC Heidenheim zum Nachlesen

90. Minute: Mit dem Schlusspfiff macht Dennis Diekmeier die HSV-Blamage endgültig perfekt! Der Ex-Bremer und beim HSV aussortierte Rechtsverteidiger trifft mit seinem erst zweiten Profi-Tor zum 1:5-Endstand! Heidenheim verliert mit 0:3 in Bielefeld, darf sich aber trotzdem über zwei Finals gegen Werder Bremen freuen.

89. Minute: Tooooor in Hamburg! 1:4! Engels erhöht für Sandhausen und Werder muss in der Relegation gegen Heidenheim ran.

84. Minute: Kevin Behrens tritt an und trifft sicher. 3:1 für Sandhausen! Jetzt braucht der HSV wieder zwei Tore!

83. Minute: Elfmeter für Sandhausen! Oh weia, ist das dämlich! Der 19-jährige Vagnoman setzt zu einer abenteuerlichen Grätsche gegen Türpitz an, der eigentlich schon vom Tor wegläuft. Ganz klarer Fall!

82. Minute: Jetzt hat es auch Gideon Jung erwischt. Für ihn kommt David Kinsombi.

81. Minute: Auch wenn es einiges an Nachschlag geben sollte, muss der HSV hier langsam auf die Tube drücken.

79. Minute: Um das noch einmal klarzustellen: Heidenheim wird das Ruder nicht mehr herumreißen können. In Bielefeld steht es weiter 3:0. Das Schicksal aller hängt hier einzig und allein an einem weiteren HSV-Treffer...

77. Minute: Gegen wen es für Werder in der Relegation auch geht - eines ist gewiss: Die Bremer genießen am Donnerstag zunächst einmal Heimrecht. 

70. Minute: Irgendwie würde es doch zu dieser verrückten Werder-Saison passen, wenn man jetzt ausgerechnet den HSV zum Relegations-Krimi begrüßen dürfte.

64. Minute: Plötzlich fehlt dem HSV nur noch ein Treffer für die Relegation und hat dafür noch eine knappe halbe Stunde Zeit. Heidenheim dürfte das Spiel wohl kaum noch zu seinen Gunsten drehen

Aaron Hunt trifft zum Anschluss - dem HSV fehlt ein Tor für die Relegation gegen Werder Bremen

62. Minute: Toooooor für den HSV! Hunt nagelt den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer unter die Latte.

61. Minute: Und es gibt tatsächlich Elfmeter für den HSV! Aaron Hunt geht zum Punkt... 

60. Minute: Jetzt sieht sich Referee Willenborg eine strittige Szene im Heidenheim-Strafraum noch einmal genau in der Review-Area an.

53. Minute: Toooor in Bielefeld! Clauss trifft zum 3:0 für die Arminia! Wenn sich das mal nicht noch rächt, Heidenheim...

49. Minute: Der HSV kommt zumindest etwas schwungvoller aus der Kabine. Allerdings bleibt es vorerst bei ziemlich plumpen und leicht zu durchschauenden Offensivbemühungen. So muss sich Heidenheim keine Sorgen machen...

46. Minute: Weiter geht‘s! Geht noch was für den HSV oder plätschert das Geschehen auch in Durchgang zwei weiter vor sich hin?

16.28 Uhr: Kleine Anekdote: Van Drongelen und ein Eigentor - da war doch was? Na, klingelt‘s? Nein? Okay, wir helfen nach. Der Niederländer war bereits im 108. und dem bisher letzten Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV am 24. Februar 2018, der Unglücksrabe, der den Ball zum entscheidenden 0:1 ins eigene Tor beförderte. Und jetzt trifft ausgerechnet dieser van Drongelen erneut ins HSV-Tor und hilft damit Werder? Armer Kerl...

45. Minute: Halbzeit in Hamburg und Bielefeld! Der HSV präsentiert sich hier ganz schwach, hätte sogar 0:3 zurückliegen können. So wird das nichts mit der Relegation. Es riecht aktuell ganz stark nach einem weiteren Jahr Hamburger Zweitklassigkeit.

44. Minute: Die bislang beste Möglichkeit für Heidenheim - Ex-Bremer Mainka kommt frei zum Kopfball, platziert die Kugel aber in die Arme von Ortega. Da war mehr drin.

43. Minute: Endlich eine echte HSV-Chance: Martin Harnik probiert es mit Schmackes, zielt aber viel zu ungenau - kein Problem für SVS-Keeper Fraisl.

38. Minute: Auf beiden Plätzen tut sich aktuell nicht viel - der Schock des zwei-Tore-Rückstands scheint sowohl beim HSV als auch beim FCH tief zu sitzen.

Werder Bremen in der Relegation: Heidenheim mit Abseits-Tor - HSV weiter indisponiert

34. Minute: Toooor für Heidenheim - der Anschluss? Mitnichten! Die Fahne ist oben. Unglücksrabe Kleindienst stand im Abseits. Gräfe lässt den Treffer in Köln noch checken, doch das war recht eindeutig. Weiterhin 2:0.

33. Minute: Jetzt scheint es auch noch Innenverteidiger Van Drongelen nach einem Luftduell mit Behrens schlimm erwischt zu haben. Das sieht nach einer schwerwiegenden Knieverletzung aus. Für ihn kommt Bakery Jatta ins Spiel. Gute Besserung!

30. Minute: Der HSV braucht nach jetzigem Stand ein Remis gegen Sandhausen, um die Relegation gegen Werder zu erreichen. Zustandekommen könnten zwei HSV-Treffer nach den bisherigen Eindrücken allerdings nur, wenn die Ersatzspieler in der Halbzeitpause auf das leere Gehäuse schießen.

25. Minute: Das ist wirklich peinlich, was der HSV in diesem entscheidenden Spiel bisher abliefert. Keine Ordnung, kein Wille und kein Klassenunterschied zum SV Sandhausen erkennbar. Kevin Behrens, der gebürtige Bremer und ehemalige Werderaner, übrigens mit seinem 13. Saisontor.

21. Minute: Tooooor für Sandhausen! Nicht zu glauben - Kevin Behrens netzt jetzt selbst!!  Der HSV, dem aufgrund des 0:2-Rückstands der Heidenheimer EIN Punkt für Platz drei genügen würde, präsentiert sich hier dermaßen lethargisch, dass man nicht umhin kommt, zu denken, dass die Hamburger scheinbar gar nicht zurück in die Bundesliga wollen.

17. Minute: Toooooor in Bielefeld! Au weia, Heidenheim: Andreas Voglsammer schraubt die Führung der Arminia in die Höhe - 0:2.

14. Minute: Tooooor für Arminia Bielefeld! Auch Heidenheim gerät ins Hintertreffen - durch einen ganz kuriosen Treffer von Tormaschine Fabian Klos. Der versucht eine Flanke per Flugkopfball einzunicken, verpasst die Murmel aber mit dem Kopf und stolpert den Ball ungewollt mit der Hacke ins Netz. 

13. Minute, Hamburg: TOOOOOOOR für den SV Sandhausen!! Kevin Behrens, der Ex-Werderaner, bringt Hamburgs Van Drongelen ins Straucheln, und dieser stolpert den Ball ins eigene Netz - 0:1!

8. Minute, Hamburg: Der HSV pirscht sich so langsam mehr und mehr in Richtung Sandhäuser Tor. Richtig Dampf und Zug nah vorne ist hier jedenfalls allerdings noch nicht drin.

5. Minute, Hamburg: Freistoß HSV - Hunt führt aus - keine Gefahr. Die zweite Welle des HSV endet mit einer ersten Chance für Pohjanpalo, der knapp verzieht.

3. Minute, Bielefeld: Erster guter Seitenwechsel der Arminia auf Lucoqui, doch Marnon Busch kommt im Vollsprint angerannt und grätscht den Ball weg. Blitzsauber verteidigt.

Anpfiff: Das Fernduell des HSV mit Heidenheim um die Relegation gegen Werder Bremen läuft! 

1. Minute: Der Ball läuft in Hamburg und in Bielefeld.

15.29 Uhr: Jetzt aber zum sportlichen Teil: Die Mannschaften laufen auf den Rasen.

15.27 Uhr: Übrigens: Seit der Wiedereinführung der Relegation zwischen erster und zweiter Bundesliga spricht die Bilanz übrigens klar für die Erstligisten. In elf Duellen setzte sich achtmal der Vertreter aus der höheren Liga durch.

15.25 Uhr: So oder so: Wir nehmen es, wie es kommt. Oder wie Florian Kohfeldt es sagt: „Leistungsmäßig sind die Mannschaften gleich stark.“

15.23 Uhr: Auf der anderen Seite das mögliche Duell mit dem Underdog aus Heidenheim, bei dem Erinnerungen an die zweite DFB-Pokal-Runde dieser Saison wach würden. Werder hatte am 30. Oktober 2019 den Zweitligisten zu Gast, siegte locker mit 4:1. Vermutlich jeder Bremer würde von einem Bremer Erfolg ausgehen - eine nicht zu unterschätzende Gefahr?

15.15 Uhr: Aus Sicht des SV Werder ist man sich gar nicht klar, wen man sich denn als Gegner wünschen sollte. Klar, gegen den HSV wäre es maximal brisant und spannend. Nur will man das auch tatsächlich? Sich wäre es in der Geschichte der beiden Clubs ein absolutes Highlight – in der Bedeutung sogar noch höher anzusiedeln als die verrückten Derby-Wochen 2009, als Werder binnen weniger Tage im UEFA-Cup, DFB-Pokal und der Bundesliga über die Hamburger triumphierte.  

15.10 Uhr: HSV-Trainer Dieter Hecking verweigert derweil jegliche Aussage vor dem Spiel gegen Sandhausen. Da ist wohl einer mächtig angespannt...

15.00 Uhr: Langsam wird‘s kribbelig. In 30 Minuten geht es los. Heidenheim-Coach Frank Schmidt betont bei Sky: „Wir sind unfassbar heiß und wollen unbedingt gewinnen.“

14.50 Uhr: Nun aber endlich zur Aufstellung des 1. FC Heidenheim. Der FCH beginnt mit den nächsten Ex-Bremern: Marnon Busch und Patrick Mainka sollen die Defensive gegen Bielefeld-Tormaschine Fabian Klos - der im Übrigen auch über vortreffliche Fähigkeiten am Bierglas verfügt, wie er kürzlich auf einer Aufstiegsfeier unter Beweis stellte - zusammenhalten. Auf der Bank sitzen zudem Oliver Hüsing und Norman Theuerkauf.

14.48 Uhr: Und das ist die Startelf der Heidenheimer: Müller, Busch, Mainka, Beermann, Föhrenbach, Griesbeck, Dorsch, Kerschbaumer, Otto, Thomalla, Kleindienst.

14.45 Uhr: Und zum anderen Jesper Verlaat, Sohn von Ex-Werderaner Frank Verlaat und ebenfalls ehemaliger Spieler der U23. Dritter im Bunde ist Kevin Behrens, der wie Florian Kohfeldt für Werders Dritte (!) aktiv war und in der laufenden Saison - Achtung - schon beachtliche 12 Tore und sieben Vorlagen auf dem Konto hat.

14.40 Uhr: Kurzer Blick rüber zum Gegner aus Sandhausen. Da stehen auch drei Männer in der Elf, die auf eine Bremer Vergangenheit zurückblicken und dem HSV mit Sicherheit gerne in die Suppe spucken würden. Zum einen wäre da Ex-HSVer Dennis Diekmeier, der vor einigen Jahren auch für Werders U23 aktiv war und erst kürzlich endlich sein erstes Profi-Tor erzielt hat...

HSV oder Heidenheim? Das Finale um die Relegation gegen Werder Bremen: Die Aufstellungen sind da!

14.35 Uhr: Der HSV beginnt gegen Sandhausen also mit zwei Ex-Bremern: Leihgabe Martin Harnik,der in einer möglichen Relegation gegen Werder Bremen übrigens für den HSV spielen würde, und Aaron Hunt sollen es richten.

14.33 Uhr: Das ist die Startelf des Hamburger SV: Pollersbeck, Gyamerah, van Drongelen, Ewerton, Dudziak, Hunt, Pohjanpalo, Leibold, Harnik, Jung, Fein

14.33 Uhr: Oh! Während ich hier vor mich hin lästere, sind die Aufstellungen da!

14.31 Uhr: Nicht auszudenken, wie die Stimmung in der geliebten Nachbarstadt wäre, wenn der ehemalige Bundesliga-Dino es auch im zweiten Jahr in Folge nicht zurück ins Fußball-Oberhaus schaffen sollte.

14.30 Uhr: Sollten die Hamburger es nicht schaffen, hätten sie übrigens selbst Schuld daran. In der letzten Woche verloren sie das direkte Aufeinandertreffen mit dem FCH nach einer 1:0-Führung noch mit 1:2 - in der sechsten Minute der Nachspielzeit! Autsch!

14.25 Uhr: In etwa drei Stunden wissen wir Bescheid, gegen wen Werder in der Relegation ran muss. Heidenheim, das vor dem Gastspiel bei Meister Arminia Bielefeld auf Rang drei liegt, oder der HSV, der einen Punkt hinter der Truppe von Coach Frank Schmidt liegt. Immer noch in Lauerstellung.  

14.21 Uhr: Nun können all diejenigen, die es mit Werder Bremen halten, sich zumindest heute hoffentlich einigermaßen entspannt zurücklehnen und verfolgen, was der HSV und der 1. FC Heidenheim so treiben. (Für alle HSV- und FCH-Fans, die sich in unseren Ticker verirren, sei an dieser Stelle erwähnt, dass wir eine leicht grün-weiß gefärbte Brille aufhaben. Ich versuche mich trotzdem um eine gewisse Neutralität zu bemühen - nichts für ungut!)

14.17 Uhr: Welch gleichermaßen willkommener wie nicht mehr für möglich gehaltener grün-weißer Gemütszustand: Statt Untergangsstimmung nun urplötzlich wieder Hoffnung - Hoffnung auf den Klassenerhalt. Und zwar mehr denn je in dieser Saison.

14.15 Uhr: Moin aus der DeichStube! Ich bin soeben schlaftrunken und verkatert aus dem Bett gefallen und habe festgestellt: JAWOLL! Das war gestern kein feuchter Werder-Traum von der Relegation. Das muss tatsächlich so passiert sein! Relegation! Alter! Wer hätte das nach all den Nackenschlägen noch gedacht? Niemand, wenn wir ehrlich sind...

An dieser Stelle entsteht der Live-Ticker zum Fernduell um die Relegation zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Heidenheim. Anstoß im Hamburger Volksparkstadion und in der Bielefelder SchücoArena ist um 15.30 Uhr. Hier geht es ab etwa 14.30 Uhr mit den Aufstellungen und der Vorberichterstattung los.

Werder Bremen-Gegner in der Relegation gesucht: HSV oder 1. FC Heidenheim - Finale der 2. Liga live im Ticker!

Es ist angerichtet: Der SV Werder Bremen steht nach einem atemberaubend spannenden Samstagnachmittag mit dem 6:1-Kantersieg gegen den 1. FC Köln und der zeitgleichen 0:3-Pleite von Fortuna Düsseldorf bei Union Berlin in der Relegation und kann wieder aus eigener Kraft für den Bundesliga-Klassenerhalt sorgen. 

Gesucht wird nun der Relegations-Gegner der Grün-Weißen: Kommt es am Donnerstag 2. Juli, und am Montag, 6. Juli, zu den brisanten Nordderbys 109 und 110 gegen den Hamburger SV oder geht es gegen die Underdogs aus dem beschaulichen Heidenheim

Wer schafft es in die Relegation gegen Werder Bremen? Der HSV mit ungünstiger Ausgangslage

Die Karten des HSV sind vor dem Saisonfinale allerdings nicht die besten - und das, weil die Hamburger ausgerechnet am vergangenen Wochenende gegen den direkten Konkurrenten Heidenheim in der sechsten Minute der Nachspielzeit eine ganz bittere 1:2-Niederlage schlucken mussten. Zum großen Finale empfängt das Team von Trainer Dieter Hecking als Tabellenvierter der Zweiten Liga den SV Sandhausen und ist bei einem eigenen Sieg darauf angewiesen, dass der aktuelle Dritte 1. FC Heidenheim bei der bereits als Meister feststehenden Arminia aus Bielefeld maximal unentschieden spielt. Vor dem letzten Spieltag liegt der Heidenheim einen Punkt vor dem Hamburger SV, das Torverhältnis spricht deutlich für die Nordlichter.

Am Sonntagnachmittag (ab 15.30 Uhr) steigt das Zweitliga-Finale um die Relegation. Der HSV empfängt Sandhausen und der 1. FC Heidenheim gastiert in Bielefeld. Wer kommt in der 2. Bundesliga in die Relegation? Die DeichStube berichtet live! Und schon gelesen? Niclas Füllkrug-Effekt: Warum Werder Bremen plötzlich wieder Tore schießt

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